WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Geldanlage Was Sie von den besten Vermögensverwaltern lernen können

Die besten Geldmanager des Jahres kommen aus der Provinz. Wie sie die Krise an den Finanzmärkten meistern, was jeder Anleger von ihnen lernen kann.

Thomas Viehweider von der Bank für Tirol und Vorarlberg Quelle: Robert Brembeck für WirtschaftsWoche

Februar 2008, Crashmonat. An den Finanzmärkten tobt der Bär. Erst vernichten Gerüchte um neue Milliardenpleiten amerikanischer Kreditversicherer binnen Minuten Milliardenwerte; schon am Tag darauf setzt eine schwindelerregende Erholungsrally ein: plus vier Prozent im Dax, plus fünf im MDax, plus vier im EuroStoxx. Das Glück der Börsianer hält nur eine Nacht: Am nächsten Morgen nährt ein schwacher US-Konjunkturindikator die Angst vor einer Rezession und macht die Kursgewinne wieder zunichte.

Ratlosigkeit greift um sich in den Banktürmen von London, Frankfurt und New York. Man sei mitten in der Rezession; Schlimmes stehe den Aktien noch bevor, sagt Jim O’Neill, einflussreicher Chefvolkswirt der US-Investmentbank Goldman Sachs. Andere wieder sehen „deutliche Übertreibungen nach unten und somit attraktive Kaufkurse“. Sicher sind nur noch Banalitäten. Der Kurs des Versorgers E.On werde schon nicht auf null fallen, plappert ein Analyst an der Frankfurter Börse in die TV-Kameras. Die Gesichter der Händler im Hintergrund sehen aus, als seien sie sich selbst da nicht mehr so sicher.

Überall zwischen Frankfurt und New York herrschen in diesen Februartagen Unruhe und Unsicherheit. Überall? Nicht ganz: Weit abseits der hektischen Finanzzentren, gut geschützt zwischen dem schroffen Karwendel-Gebirge im Norden und den mächtigen Stubaier Alpen im Süden, sitzt Thomas Viehweider an seinem klinisch sauberen Schreibtisch, schaut entspannt hinaus aufs sonnige Innsbruck und wartet auf seine Chance: „Viele Großanleger wie Hedgefonds müssen jetzt verkaufen, weil ihnen Kreditlinien gesperrt wurden oder die Anleger weglaufen. Dabei schmeißen sie Qualität auf den Markt.“

Viehweider ist Leiter des Vermögensmanagements der Bank für Tirol und Vorarlberg, kurz BTV. Er investiert viel Geld für reiche Privatkunden, aber auch für Stiftungen und Pensionskassen. Und er macht das gut, keine Frage: Das aktuelle Vermögensmanager-Ranking der Agentur Firstfive, das die WirtschaftsWoche exklusiv vorstellt, bestätigt ihm die beste Leistung unter mehr als 70 Banken und Asset Managern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Luxemburg. Mehr als 315 Depots, ausschließlich Portfolios realer Kunden und mit deren echtem Geld bestückt, haben die Banken 2007 dafür bei Firstfive ins Rennen geschickt.

Räumliche Distanz zu den Krisenherden der Finanzindustrie hilft dabei, jetzt den Überblick zu behalten. Die Sieger des diesjährigen Rankings in den etwas konservativeren Anlageklassen kommen aus Hamburg und Speyer. Bei den reinen Aktiendepots schlugen die Innsbrucker die Konkurrenz aus den Großbanken wie Deutsche, Dresdner, Commerzbank oder Credit Suisse mit weitem Abstand. Ein einmaliger Ausrutscher war das nicht: Auch im Langfristvergleich über drei Jahre setzte Viehweiders BTV sich an die Spitze. Um 86 Prozent vermehrte sie das Aktiendepot einer Privatkundin in den vergangenen drei Jahren. Ähnlich ist das Bild in den anderen Anlageklassen.

Wer den Markt auf Dauer schlagen wolle, müsse sich vor allem Arbeit machen, sagt Viehweider: Die Bilanz eines Kaufkandidaten ein zweites oder drittes Mal genau lesen, bevor man kauft. Leute anrufen, Meinungen einholen, lange Gespräche mit Firmenchefs und Fondsmanagern führen, Charts analysieren, ein Auge auf die Konjunktur haben, Zeitung lesen. „Bequeme Abkürzungen gibt es nicht“, sagt der 44-Jährige.

Die extreme Unsicherheit der vergangenen Wochen werde 2008 anhalten, meint der Tiroler. „Es geht bis auf Weiteres darum, hohe Verluste zu vermeiden.“ Erst sein zweiter Blick gilt den Chancen, die es in den kommenden Monaten aber immer wieder geben werde. „Wir rauschen auch nicht auf einer Einbahnstraße nach unten“, sagt Viehweider. „Es wird, ähnlich wie in den Siebzigerjahren, immer wieder zu starken Zwischenrallys kommen.“

Auf der Lauer liegt der Tiroler bei einigen zu Unrecht nach unten geprügelten Werten aus dem Wiener Leitindex ATX. „Bei der allgemeinen Flucht aus Nebenwerten ist gerade in Wien viel Gutes aus den Depots geflogen.” Auf seiner Watchlist stehen aktuell der Maschinenbauer Andritz und der Öl-Ausrüster Schöller-Bleckmann. Zunächst will Viehweider in den nächsten Wochen aber noch Kasse halten. „Die Verlockung ist groß, nach einer Korrektur » vermeintliche Schnäppchen billig einzukaufen”, sagt er, „ aber nur zu kaufen, weil man Aktien jetzt 30 oder 40 Prozent unter dem Top bekommt, ist gefährlich“.

Vorsicht zahlt sich aus . „Gerade die Risikobegrenzung ist für große Privatvermögen, aber auch für viele institutionelle Anleger wie Stiftungen und Pensionsfonds, das alles entscheidende Kriterium“, sagt Firstfive-Vorstand Jürgen Lampe. Gute Risikomanager wie das Bankhaus Wölbern oder die Raiffeisenbank Speyer holten auch 2007 Renditen von mehr als neun Prozent aus sicheren, festverzinslichen Anlagen heraus, bei maximalen Schwankungen des Depotwerts von weniger als drei Prozent.

Das gelang nicht allen: Nach vier fast lupenreinen Hausse-Jahren 2003 bis 2006 mit durchweg guten Leistungen der Geldmanager (WirtschaftsWoche 6/2007) fielen die Leistungen der Banken und Verwalter 2007 enorm unterschiedlich aus. Ein Anlage-Profi lenkte das Depot eines Kunden gar um 19,2 Prozent in die Verlustzone.

„Die Finanzwerte trennten im Sommer innerhalb weniger Tage die Spreu vom Weizen; wer zu stark auf sie gesetzt hatte, weil er den Schwung aus der Hausse seit 2003 noch mitnehmen wollte, hat immens verloren und diese Verluste in der Regel bis heute nicht mehr aufgeholt“, erklärt Lampe. So waren viele Geldprofis 2007 extrem stark in Werten wie Fortis, BNP, Société Générale und der IKB investiert, weil diese Titel nach Kriterien wie Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), Kurs-Buchwert oder Dividendenrendite sehr günstig bewertet schienen. Während einige Verwalter im Juli schnell die Reißleine zogen und etwa bei IKB noch zu Kursen zwischen 15 und 13 Euro aussteigen konnten, hielten andere an den Aktien fest und rutschten immer weiter ins Minus; heute notiert die IKB-Aktie bei rund 6,50 Euro. Auch zahlreiche Verwalter, die IKB im Herbst schon endgültig unten wähnten, wurden bitter bestraft, wie die Firstfive-Analyse zeigt.

Stefan Keitel von der Credit Suisse Deutschland in Frankfurt, der in den vergangenen Jahren wiederholt erste und zweite Plätze bei Firstfive belegte, rät deshalb, „jetzt nicht schon wieder Hals- über Kopf in den Aktienmarkt zu investieren, nur weil viele Titel optisch billiger sind.“ Die großzügige Zinspolitik der US-Notenbank Fed könnte zwar noch die eine oder andere „Hoffnungsrally lostreten”, so der 38-jährige, auf die sollte dann aber spätestens in der zweiten Jahreshälfte eine umso größere Ernüchterung folgen. „Die Unternehmensgewinne – die Hauptwährung an der Börse – werden es einfach nicht bringen”, prophezeit er. Sie schwächten sich ab, „ob das nun die genaue Definition einer Rezession in den USA erfüllt, oder nicht: An der Börse geht es um die Richtung, und die dürfte nach unten drehen“.

Wie gehen die Credit-Suisse-Banker mit der aktuellen Unsicherheit konkret um? Keitel: „Wir haben zum Beispiel Gold aufgestockt. Auch als Schutz gegen die wieder aufkeimende Inflation“. Keitel ist überzeugt, dass die US-Notenbank mit ihren Zinssenkungen „bereits die Lunte für die nächste Hochinflation gelegt hat; darunter werden beide Hauptkategorien am Kapitalmarkt leiden: Renten und Aktien.” Keitel will mehr Rohstoffe und Immobilienfonds beimischen und hofft so, mit einer „möglichst breiten Mischung am besten durch die schwierigen Märkte” zu kommen.

Als Portfoliomanager einer Großbank zählt Keitel in den aktuellen Bestenlisten von Firstfive zu einer Minderheit. Obwohl die Großbanken zum Teil wesentlich mehr Depots ins Rennen schicken als die Kleinen, haben 2007 erneut einige unabhängige Vermögensverwalter, Sparkassen und sogar Volks- und Raiffeisenbanken bewiesen, dass auch in der Provinz gute Arbeit beim Bewahren und Vermehren privater Vermögen geleistet wird.

Achim Lange (vorn) und sein Team von der Hamburger Sparkasse Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche

Mt ihrem Depotvolumen von nicht einmal 85 Millionen Euro gehört die Volksbank Kur- und Rheinpfalz aus Speyer selbst für Genossenverhältnisse noch zu den Kleinen der Branche. Dennoch schlugen die beiden Portfoliomanager Ute Gronwald, 31, und Achim Seiler, 33, mit ihrem risikoarmen Depot aus vorwiegend festverzinslichen Papieren die etablierte Konkurrenz in der konservativen Anlageklasse dieses Jahr deutlich. Nicht mit den Renten, sondern durch einzeln runtergeprügelte Aktien wie dem Düngerproduzenten K+S, dem Anlagenbauer Gea, Stahlkocher Salzgitter oder Graphithersteller SGL Carbon hat Seiler die Wettbewerber aus den Finanzmetropolen abgehängt. Solche Aktien habe er dezent, mit kleinen Beträgen, aber konsequent „immer an schwachen Tagen antizyklisch gekauft“, sagt er. Auch Fonds – nicht nur von der hauseigenen Union Investment – sowie Discount- und Bonuszertifikate mischte Seiler erfolgreich hinzu.

Der Pfälzer glaubt vor allem an die „langfristige Überlegenheit des antizyklischen Investierens“. Gegen den Strom zu schwimmen passt zur Pfalz, wo die Kunden schon „oft ihren eigenen Kopf“ haben, wie Seiler weiß. Zu seinen Klienten gehören viele Leute aus der Region, die mit Belegschaftsaktien von BASF oder SAP reich geworden sind. „Da arbeiten wir in den neuen Depots erstmal an einer vernünftigen Risikostreuung“, sagt seine Kollegin Gronwald. „Die höchste Form der Anerkennung ist, wenn einer auf unseren Rat einen Teil seiner Belegschaftsaktien in andere Titel tauscht.“

Nicht, dass sie etwas gegen die Aktien der BASF oder SAP hätten, ganz im Gegenteil, aber „so mancher deutsche Anleger übertreibt es schon ein wenig mit der Heimatpflege im Depot“, meint Seiler, und dass der Dax in den kommenden Jahren weiter die anderen Indizes abhänge, halte er „auch noch nicht für ausgemacht“.

Lieber setzen Seiler und Gronwald – ganz die Antizykliker von der Pfalz – auf einen derzeit Ausgebombten: den Technologiewerte-Index TecDax. „Der TecDax ist sehr günstig bewertet, wenn man die Solarwerte herausrechnet“, meint Seiler, „er war zudem nie so im Fokus ausländischer Investoren wie zum Beispiel der MDax.“ Entsprechend gebe es bei den kleine Techwerten jetzt auch keinen Abgabedruck mehr. Seiler hält daher gerade von der Masse der Investoren wenig geliebte Titel wie Aixtron und Kontron 2008 für besonders interessant.

Soviel Kühnheit mag das Team der Hamburger Sparkasse um Chef-Portfoliomanager Achim Lange (Platz 1 in der Klasse moderat dynamisch mit Mischdepots aus überwiegend Aktien) noch nicht zeigen. „Es hat keinen Sinn, sich an der Börse gegen den Trend zu stemmen. Die Leute wollen derzeit nun mal raus aus Nebenwerten“, sagt Lange. „Kleinere Technologiewerte passen nicht mehr in unser Bild einer allgemeinen wirtschaftlichen Abschwächung.“ Lange schichtet um in große Standardwerte wie E.On oder RWE; „auch einige der größeren Techwerte wie SAP sind aktuell nicht vollkommen unattraktiv“, formuliert er vorsichtig.

Eine weitere Schutzmaßnahme der Hamburger für die in 2006 und 2007 aufgelaufenen Gewinne: „Aktuell nehmen wir viel Risiko aus den Depots raus, indem wir einige Aktien und Indizes in Discountzertifikate auf die selben Werte tauschen“, erklärt Lange. Der studierte Mathematiker rechnet sich mit den Zertifikaten eine „bessere Risikodämpfung“ aus. Das Kalkül: „Mit einem 20-Prozent-Discount auf den EuroStoxx 50 verliere ich erst Geld, wenn der Index mehr als 21 Prozent verliert, was bei einem Bluechip-Index ziemlich unwahrscheinlich ist.“ Und auch dann sind die Verluste noch begrenzt: Bei minus 35 » Prozent im Index verliert das Discountpapier nur 15, bei 41 Prozent 21 und so weiter. Die Kehrseite: Steigt der Index, legt das Discount-Papier entsprechend weniger zu. „Aber das“, sagt Lange, „nehmen wir in Kauf, weil wir eher mit einer Schaukelbörse oder einer leichten Abwärtsbewegung rechnen als mit einer Hausse.“

Zertifikate seien aber auch kein Allheilmittel zum Steigern der Rendite, meint Lange. „Zu komplexe oder intransparente Papiere lehnen wir ab; an denen verdient in der Regel nur der Emittent“. Eine einfache Grundregel, die offenbar viele erfolgreiche Geldmanager beherzigen, gerade, wenn es um Zertifikate geht: Keep it simple! Die meisten Verwalter nutzen fast ausschließlich Discount- und Bonuszertifikate; komplexere Konstrukte sieht man relativ selten in den Portfolios.

Den Großteil der Depots schichten die Hamburger derzeit in Cash um, aber auch in Aktienfonds, die weltweit in Schwellenmärkten investieren. „Neben Asien und Lateinamerika halten wir vor allem Afrika für interessant, auch, wenn das noch ein sehr kleiner Markt ist“, sagt Lange. Die Afrika-Karte spielen sie über einen Aktienfonds der kleinen Londoner Fondsboutique Charlemagne. „Ich halte es generell für keine so gute Idee, ferne Länder oder andere Veranstaltungen wie Gold oder Agrarrohstoffe von Hamburg aus über Einzeltitel selber anzugehen“, erklärt Lange, „das überlassen wir lieber Spezialisten und suchen uns einen guten Fonds“.

Nur einen guten Kilometer südlich, beim vornehmen Bankhaus Wölbern in der Hamburger Hafencity, lässt man nicht mal Fonds gelten. „Wir verwenden prinzipiell keine Produkte der Finanzindustrie“ erklärt Portfoliomanager Oliver Hansen tapfer, „keine Zertifikate, keine Hedgefonds, keine Private-Equity-Fonds, nicht mal klassische Aktienfonds. Gar nichts.“

Das klingt ein wenig anachronistisch in der modernen Finanz-Welt, aber der Erfolg gibt Hansen Recht: Ausschließlich mit Einzeltiteln – Aktien und Renten – deklassierte sein Team vom Bankhaus Wölbern bereits zum zweiten Mal in Folge die Konkurrenz in der konservativen Anlageklasse.

„Banken und Fondsgesellschaften sind keine Wohlfahrtsverbände“, beharrt Hansen, „bei vielen Produkten dauert es Monate, bis man wenigstens die Ausgabeaufschläge wieder drin hat, und dann zahlt man für immer Managementgebühren.“

Ähnlich wie die Kollegen in Innsbruck stecken Hansen und sein Team um Chefvolkswirt Tom Weber viel Recherche in die Titelauswahl. Manche beobachten sie monatelang, bevor sie kaufen. Entscheidungen fällen sie in der Gruppe. Schließlich investieren sie viel fremdes Geld in weniger als 25 verschiedene Aktien, „da hauen Fehlgriffe ins Kontor“, sagt Weber.

Für solche Fehlgriffe gab es 2007 reichlich Gelegenheit. Das Team vermied sie, indem es früher als andere auf die Vorboten der Finanzkrise reagierte. „Der starke Anstieg der kurzfristigen Zinsen war ein deutliches Warnsignal, auch die Schieflage der beiden Hedgefonds von Goldman Sachs im Mai, da wurde uns allmählich klar, dass es ein größeres Problem geben musste,” erklärt Weber, „wir wussten zwar noch nicht, was es war, aber wir konnten auch nicht untätig warten und nichts tun“.

Als im Juli und August die Subprime-Krise hochkam, zogen die drei konsequent die Reißleine und verkauften alle Finanzwerte. Eiserne Regel der Hamburger: Fehlgriffe schnell korrigieren, denn der Markt hat immer recht. „Als zum Beispiel bei Daimler der Kurs plötzlich stark nachgab, hatten wir den Wert gerade erst gekauft, und es gab keine schlechten Nachrichten aus dem Unternehmen selbst“, sagt Hansens Kollegin Claudia Chessa-Brockmann. Dennoch flogen auch Daimler bei rund 70 Euro aus den Depots – die zuvor strikt festgelegte Stopp-Loss-Marke war erreicht.

„Die meisten Anleger sind zu stark auf ihre alten Einstiegskurse fixiert“, meint Hansen, „in solchen Situationen halten sie an Aktien wie Daimler fest, aber hier ist der erste Verlust dann leider meistens noch der kleinste.“

Anders als 2007 wollen die Wölbern-Banker jetzt außerhalb Europas kaufen. „Den starken Euro sollte man als europäischer Investor nutzen, um sich in anderen Teilen der Welt relativ günstig einzukaufen“, sagt Weber. Aktuell scannen die Hamburger den Markt nach attraktiven amerikanischen und asiatischen Titeln. Den Pharmawert Johnson & Johnson, den Konsumriesen Procter & Gamble und Coca Cola haben sie schon gekauft.

„Ganz ohne Aktien wird es auch 2008 nicht gehen“, meint Hansen, „vor allem, weil sich am Zinsmarkt bis auf weiteres nach Steuern und Kosten nichts verdienen lässt“. Und sich immer nur als Crash-Prophet aufzustellen, führe auf Dauer auch nicht weiter. Hansen: „Gut 360 Tage im Jahr haben wir schließlich keinen Crash.“

Diesen Artikel teilen:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%