Gesundheitskarte Gericht weist Bedenken beim Datenschutz zurück

Computerchip und Lichtbild auf der neuen elektronischen Gesundheitskarte müssen Krankenversicherte hinnehmen. Die K arte mit Daten und Foto verstoße nicht gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

Die gesetzlichen Krankenkassen sind im ersten Quartal erstmals seit sechs Jahren wieder in die Verlustzone gerutscht. Quelle: dpa

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) verstößt nach einem Gerichtsurteil nicht gegen das Recht der Bürger auf den Schutz der persönlichen Daten. Mit seiner Entscheidung vom Dienstag wies das Bundessozialgerichts in Kassel die Revision eines Klägers aus Hessen zurück. Dieser wehrte sich dagegen, dass seine Krankenkasse ein Foto für die Karte fordert.

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Der Anwalt des Klägers hatte in seinem Plädoyer ein Ersatzdokument für seinen Mandanten gefordert. Es könne nicht nachverfolgt werden, wer die hochsensiblen Daten, die auf der Karte gespeichert werden, abrufe und verarbeite, sagte der Anwalt.

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Die Richter sahen dagegen einen Einklang der Gesundheitskarte mit den den Verfassungsgrundsätzen. „Zudem ist die gegenwärtige Form durch überwiegende Allgemeininteressen gerechtfertigt“, hieß es in der mündlichen Urteilsbegründung (B 1 KR 35/13 R). Besonders werde durch die Speicherung eines Fotos ein Missbrauch deutlich erschwert.

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