WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Haftpflicht Die besten Versicherungen für Singles und Familien

Die besten privaten Haftpflichtversicherungen für Familien und Singles. Quelle: Getty Images

Wer anderen unbeabsichtigt einen Schaden zufügt, muss dafür in voller Höhe aufkommen. Das kann in den finanziellen Ruin führen. Die private Haftpflicht kommt für Schäden auf. Die besten Tarife für Familien und Singles.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Manchmal ist es nur der Bruchteil einer Sekunde, eine kurze Unachtsamkeit und schon ist ein Unglück passiert. Wir schauen beim Stadtbummel mal eben auf unser Handy und bringen einen Radfahrer zu Fall. Wir passen kurz nicht auf und die teure Skulptur bei Freunden liegt zerbrochen auf dem Boden. Oder der Fußball des Nachwuchses trifft nicht das Tor, sondern das Wohnzimmerfenster des Nachbarn. In all diesen Fällen springt die private Haftpflichtversicherung ein.

Die Kosten für das Fenster des Nachbarn mögen überschaubar sein, die Skulptur auch noch irgendwie bezahlbar. Aber was, wenn der Radfahrer schwer verletzt ist? Wenn er Folgeschäden davonträgt, vielleicht sogar für den Rest seines Lebens im Rollstuhl sitzt? Operationen, Reha, Schmerzensgeld - all das kann teuer werden. Und wenn er dann auch noch berufsunfähig wird und Rentenzahlungen hinzukommen, kann es schnell um Millionen gehen.

Darüber möchte man gar nicht nachdenken, aber solche Unfälle passieren.

Lieber freiwillig versichert, als versehentlich ruiniert

Grundsätzlich gilt: Wer anderen durch Unvorsichtigkeit oder Leichtsinn einen Schaden zufügt, muss dafür in voller Höhe aufkommen. „Im schlimmsten Fall haftet der Verursacher mit seinem gesamten Vermögen“, sagt Thomas Luckert, Versicherungsanalyst beim Analysehaus Morgen & Morgen. „Ohne Versicherungsschutz kann das sogar den finanziellen Ruin bedeuten.“ Jeder sollte deshalb eine solche Police abschließen. „Eine private Haftpflichtversicherung ist ein absolutes Muss“, sagt auch Philipp Opfermann, Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale NRW.

Die Privathaftpflichtversicherung ist anders als die Kfz-Haftpflichtversicherung nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern freiwillig. Sie kommt für Schäden auf, die im privaten Umfeld des Versicherten entstehen. Das betrifft vor allem Bereiche wie Freizeit, Sport, Nachbarschaft oder Familie. Neben Sach- und Vermögensschäden kommt die Haftpflichtversicherung auch für Kosten auf, wenn Personen verletzt werden.

Kommt es zu Schadenersatzansprüchen, prüft und zahlt der Versicherer nicht nur den Schaden, sondern schützt auch vor unberechtigten Forderungen. Bei einem Rechtsstreit führt der Versicherer den Prozess und trägt dafür die Kosten. Nicht versichert sind Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt wurden, in Kombination mit einer Straftat, bei riskanten Sportarten oder während der beruflichen Tätigkeit.

Im vergangenen Jahr haben die Versicherer nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Schäden in Höhe von 5,2 Milliarden Euro reguliert - ein neues Rekordhoch. Doch nur 85 Prozent der Deutschen haben eine solche Police. Dabei sind die Prämien für eine private Haftpflicht überschaubar, sehr gute Verträge gibt es für Singles schon für etwas mehr als 50 Euro im Jahr und für Familien ab gut 80 Euro. „Das kann sich wirklich jeder leisten“, sagt Opfermann. „Es gibt wirklich keine Argumente dafür, keine Haftpflichtversicherung abzuschließen.“

Die besten Privathaftpflichtversicherungen für Singles

WiWo-Ranking bietet Orientierung im Tarifdschungel

Doch wie finden Verbraucher die besten Tarife, worauf müssen sie achten? Immerhin 130 Versicherer bieten laut GDV Haftpflicht-Policen an. Das exklusive Ranking von Morgen & Morgen für die Wirtschaftswoche bietet Orientierung im Tarifdschungel und kürt die besten Versicherungen. Betrachtet wurden Policen mit Top-Schutz und fünf Sternen von Morgen & Morgen. Ausgezeichnet wurden dann die Haftpflichtversicherungen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sieben Familientarife und sechs Tarife für Singles haben die Note „sehr gut“ erhalten. „Sie unterschieden sich vor allem im Preis und weniger in den Leistungskriterien“, sagt Luckert.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
Supermaster
Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%