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Kfz-Versicherung wechseln Das sind die günstigsten Tarife für Ihr Auto

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Die besten Versicherer nach Fahrzeugklasse

Das Testdesign förderte große Unterschiede zutage. So sind etwa die Bewertungen der Kfz-Versicherer überwiegend positiv, nur bei Oberklasse-Fahrzeugen und beim Kundenservice per E-Mail waren die Leistungen insgesamt wenig zufriedenstellend. Entscheidend waren bei allen Fahrzeugtypen die Versicherungsleistungen im günstigsten Standardtarif. Kunden können aber in der Regel den Versicherungsschutz gegen entsprechend höhere Beiträge erweitern.

Bester Kfz-Versicherer 2016: Gesamtranking

Kleinwagen mit Teilkaskoschutz und 150 Euro Selbstbeteiligung

Bester Anbieter in der Kategorie Kleinwagen im Test ist die Axa. Bei den Versicherungsleistungen (Angebot) erreichte die Axa 90 von 100 möglichen Punkten – Note sehr gut und Platz zwei in dieser Kategorie. Zum einen ist ohne Mehrkosten der Versicherungsschutz auch bei grober Fahrlässigkeit enthalten, zum anderen erhalten Kleinwagenfahrer eine Mallorcapolice (erhöhte Deckungssumme für Mietwagen im Ausland), freie Werkstattwahl, Versicherungsschutz für eine Sonderausstattung bis 1000 Euro sowie wahlweise eine Mobilitätsgarantie ohne Aufpreis – letztere allerdings nur bei Werkstattbindung in Form eines Schutzbriefes. So zahlen Axa-Kunden für einen Mini One 413 Euro im Jahr, für einen VW Polo sogar nur 264 Euro im Jahr. Gegen Aufpreis sind auch alle Wildschäden (nicht nur Haarwild) sowie Marderschäden inklusive Folgekosten versichert.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen hier HDI und Sparkassen Direktversicherung mit ebenfalls sehr guten Noten. Schlechtester Anbieter ist hier – wie auch in den Vergleichen für Kompakt- oder Mittelklassewagen und bei Oberklassefahrzeugen – die R+V mit der Note „ausreichend“. Geringe Leistungen zu hohen Preise schieben die R+V an das Ende des Rankings.

Hier kracht es am häufigsten
VerkehrsunfallAutounfälle passieren überall in Deutschland – doch in einigen Bundesländern häufiger als in anderen. Das hat der neue Kfz-Haftpflichtindex von Check24.de ergeben. Anhand der Daten von Kunden mit regulierten Kfz-Haftpflichtschäden hat das Vergleichsportal Unfallquoten ermittelt und einen Index erstellt: Liegt ein Bundesland genau im Durchschnitt, erhält es den Wert 1,0, liegt es darunter, ist der Wert kleiner, darüber ist er größer. Quelle: dpa
Platz 16: Mecklenburg-VorpommernMit einem Indexwert von 0,80 liegt Mecklenburg-Vorpommern (hier das Staatliche Museum in Schwerin) 20 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Es ist damit das Bundesland mit der geringsten Unfallquote und belegt so den 16. Platz. Quelle: dpa
Platz 14: ThüringenAuf Platz 16 folgt Platz 14 – denn den muss sich Thüringen (hier der Mariendom in Erfurt) mit einem anderen Bundesland teilen. Der Indexwert liegt bei 0,84. Generell verzeichnen die östlichen Bundesländer (inklusive Berlin) eine niedrigere Unfallquote (0,97) als die westlichen Länder (1,01). Quelle: dpa
Platz 14: Sachsen-AnhaltDer zweite 14. Platz geht an Sachsen-Anhalt (hier das Hundertwasserhaus in Magdeburg). Wie auch für Thüringen hat Check24.de einen Wert von 0,84 ermittelt. Quelle: dpa
Platz 13: BrandenburgAuch der 13. Platz geht an ein Bundesland im Osten der Republik: Brandenburg (hier Schloss Sanssouci in Potsdam) liegt mit 0,90 deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Quelle: dpa
Platz 12: NiedersachsenDas westdeutsche Bundesland mit der niedrigsten Unfallquote ist Niedersachen (hier das Neue Rathaus in Hannover). Der Indexwert beträgt 0,93. Quelle: dpa
Platz 11: Baden-WürttembergAuch in Baden-Württemberg (hier der Schlossplatz in Stuttgart) gibt es verhältnismäßig wenige Crashs: Das Bundesland verzeichnet nach Check24.de-Analyse fünf Prozent weniger Unfälle als im Bundesschnitt. Quelle: dpa

Ohne Mehrkosten sind im R+V-Tarif „Kfz-Police Basis“ lediglich Sonderausstattung, freie Werkstattwahl sowie eine Neupreisentschädigung für sechs Monate nach dem Kauf eines Neuwagens mitversichert. Schutz bei grober Fahrlässigkeit, einen Kaufwertentschädigung und der Schutz bei Marder- und Wildschäden sind in diesem Tarif nicht einmal gegen Mehrkosten möglich. Zudem ist die Deckungssumme mit 50 Millionen Euro beziehungsweise acht Millionen pro Person bei Personenschäden relativ niedrig. Üblich und sinnvoll ist eine Deckungssumme von 100 Millionen Euro, bis zu der durch den Versicherungsnehmer verursachte Schäden abgedeckt sind. Trotzdem kostet die Versicherung für einen VW-Polo hier 420 Euro im Jahr und damit fast 60 Prozent mehr als beim Kleinwagen-Testsieger Axa.

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    Im Vergleich dazu bietet die VHV die besten Leistungen ohne Aufpreis für Kleinwagenfahrer. Eine komplette Neuwert- und Kaufpreisentschädigung etwa zahlt die VHV bis zu 14 Monate nach dem Autokauf. Gemeinsam mit ihrem Direktanbieter Hannoversche stellt die VHV als einzige eine Deckungssumme von 50 oder 100 Millionen Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden zur Auswahl. Aufgrund des guten Leistungsangebots erreicht die VHV im Preis-Leistungsvergleich (unter Ausblendung des Kundenservice) hinter HDI und Axa trotz etwas höherer Beiträge den dritten Platz mit der Note „sehr gut“.

    Die besten Kfz-Versicherer nach Fahrzeugklassen

    Die beste Kfz-Versicherung für die Kompakt-/Mittelklasse

    In diesem Testfall erreichen elf der 16 Anbieter die Note „gut“ oder besser, fünf sind „befriedigend“ oder schlechter. Testsieger in dieser Fahrzeugklasse ist der HDI-Tarif „Motor Basis“. Weil die HDI hier die niedrigsten Beiträge verlangt und bei den Versicherungsleistungen mit „sehr gut“ (4. Platz) abschneidet, kommt sie trotz schwachen Kundenservices (vorletzter Platz) noch ganz oben aufs Treppchen. Wer so einen Audi A4 versichert, zahlt nur 585 Euro. Beim schlechtesten Anbieter im Testfeld kostet der Versicherungsschutz schon 961 Euro und damit fast 380 Euro oder 64 Prozent mehr.

    Im Vergleich für einen Mercedes C 200 kostet die Police bei der HDI allerdings schon 767 Euro. Hier ist die R+V24 mit 750 Euro noch etwas günstiger. Der HDI-Tarif überzeugt jedoch insgesamt durch sein breites Leistungsangebot. Auch hier sind grobe Fahrlässigkeit, sämtliche Wildschäden sowie eine Neupreisentschädigung für zwölf Monate automatisch mitversichert. Gegen Aufpreis lässt sich letztere sogar auf zwei Jahre ausdehnen, zudem ist auch eine Kaufwertentschädigung für zwölf Monate möglich.

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