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Mit dem Auto unterwegs Diese Mietwagen- und Versicherungsfallen drohen im Urlaub

Viele Urlauber schnallen den Fahrradträger aufs Dach und starten mit dem Auto in den Urlaub - ohne ausreichende Versicherung. Welchen Schutz Sie brauchen und welche Abzocke beim Leihen eines Mietwagens droht.

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Fast jeder zweite Urlauber fährt mit dem eigenen Auto in die Ferien, unter anderem um die komfortablen Transportmöglichkeiten auszuschöpfen. Quelle: Presse

Es ist der Alptraum jedes Auto-Urlaubers: Kurz hinter der Grenze leuchtet auf dem Armaturenbrett plötzlich eine rote Lampe, aus dem Radkasten vorne rechts kommen komische Geräusche. Anstatt am warmen Sandstrand finden sich viele Touristen plötzlich in einer stickigen Werkstatt. Das kostet nicht nur wertvolle Zeit, sondern kann im Zweifel teuer werden.

Trotzdem ist das Auto weiterhin des Deutschen liebstes Urlaubsverkehrsmittel. Umfragen zufolge fuhren 2013 immerhin mehr als 43 Prozent der deutschen Touristen mit dem eigenen Wagen in den Urlaub. Ein Jahr zuvor waren es über 45 Prozent.

Zum Vergleich: Die Bahn wählten gerade einmal sieben Prozent. Und das, obwohl eine Autofahrt zahlreiche Risiken birgt. Bei einer Forsa-Umfrage gaben immerhin elf Prozent der Befragten an, während einer Urlaubsreise bereits einen Autounfall gehabt zu haben.

Damit sich zumindest der finanzielle Schaden eines Zwischenfalls in Grenzen hält, sollten Autofahrer für den schlimmsten Fall planen - und dazu gehört vor allem ein ausreichender Versicherungsschutz.

„In der Regel sind Autofahrer mit ihrer heimischen Versicherung auch im EU-Ausland gut bedient“, sagt Elke Weidenbach, Versicherungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die meisten deutschen Kfz-Versicherungen deckten Summen zwischen 50 und 100 Millionen Euro ab und seien auch im Ausland gültig. Wer außerhalb Europas unterwegs ist, sollte also vor Reisebeginn bei seinem Versicherer nachfragen, ob der Schutz auch dort besteht.

Grüne Karte (fast) überflüssig

Früher galt es vor allem, die heimische Versicherung auch im Ausland nachweisen zu können. Autofahrern wurde deshalb geraten, die sogenannte Grüne Karte mitzunehmen, einen internationalen Versicherungsnachweis. Der ist in Europa mittlerweile nahezu überflüssig. In der Regel reicht das amtliche Kennzeichen als Nachweis. Die HUK Coburg etwa rät nur noch bei bestimmten Reisezielen zur Grünen Karte, etwa in der Türkei, Serbien oder der Ukraine.

Wichtiger als zusätzliche Policen kann ein Schutzbrief sein. Damit werden Autofahrer im Zweifelsfall abgeschleppt, Reparatur- oder zusätzliche Übernachtungskosten werden beglichen. Schutzbriefe erhalten Urlauber bei Versicherungen oder Automobilclubs wie dem ADAC, dem AVD oder dem ACE. Bevor ein kostenpflichtiger Pannenschutz angeschafft wird, sollten Urlauber prüfen, ob er bei ihren Verträgen bereits enthalten ist.   

Balearen-Police braucht kaum einer

Hier geht's günstig in die Sonne
FrühbucherrabatteDie Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt, dass Frühbucherrabatte der Reiseveranstalter keineswegs immer Schnäppchen sind. Oft handele es sich um Schmalspurangebote, an denen ein ganzer Rattenschwanz von Kosten hänge. Die Verbraucherzentrale rät deshalb, nicht nur die Preise verschiedener Angebote zu vergleichen, sondern eben auch die Leistungen. Außerdem sei es empfehlenswert, einfach mal im Reisebüro nach dem billigsten Angebot für das persönliche Urlaubsziel zu fragen. Doch wo gibt es den günstigsten Urlaub, die günstigste Verpflegung oder die günstigsten Shopping-Routen? Quelle: dpa
Der günstigste UrlaubRaus aus dem Winter, Sonne tanken. Gerade im Winter zieht es Spontan-Urlauber an Orte, an denen die Sonne immer scheint. Die Reiseseite Tripadvisor hat deshalb ein Ranking erstellt, das zeigt, wo eine Woche Sonne besonders günstig zu haben ist. Ganz oben steht: Sharm el-Sheik in Ägypten. Dort sind die Gesamtkosten für Unterkunft und Verpflegung derzeit am geringsten. Basis des Rangliste ist ein Preisvergleich von 30 beliebten Urlaubsorten rund um den Globus. Ausgehend von einer vierköpfigen Familie wurden die Reisekosten für einen einwöchigen Aufenthalt in einer Ferienwohnung ermittelt. In Sharm el-Sheik kostet der nur 635,81 Euro. Weitere Informationen zum Thema, welche Rechte Fluggäste haben, wie man bei Handykosten und Mietwagen spart und welche Versicherungen bei Reisen wichtig sind, lesen Sie in unserem 24-seitigen Dossier im Kaufhaus der Weltwirtschaft. Quelle: AP
Das günstigste BierBei den Gesamtkosten nur auf Platz zwei, dafür gleich in mehreren Einzelkategorien der günstigste Sonnenort: Goa in Indien. Bier für zwei Personen ist hier schon für 2,43 Euro zu haben, das Abendessen für die ganze Familie kostet weniger als 30 Euro und auch die Unterkunft ist mit 376 Euro hier recht günstig. Und wo sonst liegt man schon mit Kühen am Strand? Quelle: dpa
Das günstigste AutoDie „Touristenhauptstadt Amerikas“ wird Orlando in Florida genannt. Das liegt sicher auch an Disneyworld. Bei den Gesamtkosten für Familienurlaub liegt die US-Stadt auf Platz vier, am günstigsten ist dort aber nur der Mietwagen: Für 134,91 Euro ist hier ein Auto für eine Woche zu haben. Quelle: REUTERS
Die günstigste MilchAuf Platz acht im Gesamtranking mit 950 Euro für eine Woche Familienurlaub liegt Grenada in der Karibik. In einer Kategorie führt das Urlaubsparadies - und zwar bei Milch: Ein Liter kostet hier nur 44 Cent. Und auch das Bier ist mit 3,80 Euro für zwei Personen noch konkurrenzfähig. Foto: Grand Anse Beach, Grenada, Wikimedia commons Quelle: Presse
Das günstigste BrotParadiesisch sieht es auch auf Mauritius im Indischen Ozean aus. Vor allem weil Unterkünfte hier recht teuer sind (706 Euro für die Familienwohnung) ist die Insel insgesamt nur auf Platz zehn des Rankings. Aber immerhin die Verpflegung ist günstig: Ein Brot kostet gerade mal 33 Cent. Quelle: dpa Picture-Alliance
Das teuerste BierDelfine, herrliches Klima und die malerische Kulisse der Herr-Der-Ringe-Filme: Neuseeland hat einiges zu bieten. Aber dafür müssen Urlauber auch tief in die Tasche greifen. Mit 1760 Euro für eine Woche Familienurlaub liegt South Island, Neuseeland auf Platz 22 des Rankings. In den Kategorien Mietwagen (568 Euro) und Bier (10,25 Euro für zwei Personen) ist es sogar der teuerste Urlaubsort im Ranking. Quelle: dpa Picture-Alliance

Hat es doch gescheppert, kann über den Zentralruf der Autoversicherer die Versicherung des ausländischen Gegners ermittelt werden. Das geschieht anhand des Kennzeichens. Aus dem Ausland ist der Ruf unter +49 (40) 300 330 300 zu erreichen. Die Hotline ermittelt den in Deutschland zuständigen Schadenregulierer für die jeweilige Versicherung. So kann die gegnerische Unfallversicherung schnell kontaktiert werden.

Doch nicht nur bei Reisen im eigenen Auto ist die Versicherung wichtig. Viele Touristen erkunden die fremde Gegend gerne mit einem Mietwagen. Findige Versicherer haben daher bereits in den Achtzigerjahren eine eigene Police für das Auto auf Zeit erfunden – die sogenannte Mallorca-Police. Dahinter verbirgt sich eine Haftpflichtversicherung beziehungsweise eine Klausel, die die Deckungssumme für Schäden im Ausland mindestens auf die in Deutschland geläufigen Mindestsummen anhebt - bei Personenschäden beispielsweise 7,5 Millionen Euro.

Da die Versicherungssummen im Ausland früher oft niedriger lagen als in Deutschland, konnten sie mit der Mallorca-Klausel aufgestockt werden. Heute gilt die Klausel allerdings als überholt. Denn die abgedeckten Schadenssummen im Ausland sind gestiegen.

Spanien beispielsweise hat die Deckungssummen Anfang 2008 erhöht. Bei Personenschäden wurde die Grenzen von 350.000 Euro auf mindestens 70 Millionen Euro geschraubt. Der Mieter steht also plötzlich viel besser da als in Deutschland, eine Mallorca-Police ist damit überflüssig.

Gruppenzwang

Urlauber sollten also zunächst die Deckungssummen im jeweiligen Land beachten. In osteuropäischen Ländern kann sich die Zusatzpolice weiterhin lohnen. Denn wer mit dem Mietwagen einen schweren Unfall baut, dem droht mitunter der finanzielle Ruin. 

Wichtiger als die Mallorca-Klausel ist es, die Selbstbeteiligung bei einem möglichen Unfall mit dem Mietwagen möglichst gering zu halten - selbst wenn der Vertrag dadurch teurer wird. Auch das lässt sich bereits bei einer Onlinebuchung bestimmen.

Im Internet lassen sich die auch bei Mietwagen immer häufiger gewährten Frühbuchervorteile nutzen. Wer beispielsweise bei Avis 60 Tage im Voraus bucht, erhält 15 Prozent auf den Rundum-Sorglos-Tarif. Wer sich 40 Tage vorher meldet, bekommt noch einen Tankgutschein im Wert von zehn Euro. Wer in einem der Vergleichsportale im Internet bucht, sollte zusätzlich auf die Tankregeln achten – die Stiftung Warentest warnte zuletzt vor Manipulationen.

Zweitmarkt für Benzin

Die versteckten Fallen bei der Urlaubsplanung
eKeine Erstattung ohne ReisesicherungsscheinBei der Buchung erhalten Urlauber einen Reisesicherungsgutschein, auf dem die Versicherung vermerkt ist, die bei einer Insolvenz des Veranstalters haftet. Entweder ist der Gutschein der Reisebestätigung angeheftet oder auf deren Rückseite abgedruckt. Bucher sollten auf dieses Dokument achten – denn wer es nicht besitzt, bleibt bei Konkurs auf den Kosten sitzen. Im aktuellen Fall der GTI-Insolvenz übernimmt der Insolvenzversicherer Hanse Merkur die Kosten für Hotelunterbringung und Rücktransport für jene Touristen, die eine Pauschalreise bei GTI gebucht haben. Der Versicherer erstattet auch die Kosten, wenn die Reise wegen der Insolvenz nicht angetreten werden kann. Die Ansprüche müssen direkt an die HanseMerkur gerichtet werden. Quelle: dpa
Nachhaken: Was bieten Airlines bei Insolvenz?Im Gegensatz zu Pauschalreisen sind Insolvenzversicherungen bei Flugbuchungen keine Pflicht. Mit der GTI-Insolvenz ist auch die zum Unternehmen gehörende Fluglinie Sky Airlines in Konkurs gegangen. Die Insolvenzversicherung der HanseMerkur gilt jedoch nur bei Pauschalreisen, nicht bei reinen Flugbuchungen – wer nur einen Flug gebucht hat, erhält keine Rückerstattung. Zwar versuchen manche Anbieter in solchen Fällen ihre Fluggäste wieder zum Abflugort zu befördern, jedoch sind die Ticketinhaber hier auf den guten Willen der Airlines angewiesen. Wird ein solcher Service nicht angeboten, müssen Fluggäste ihre Abreise selbst organisieren. Geschädigte sollten ihre Ansprüche einerseits gegenüber der Fluggesellschaft und beim zuständigen Gericht für das Insolvenzverfahren geltend machen. Quelle: dpa
Fehler bei Frühbuchung:  Keine Reiserücktrittsversicherung abschließenFrühbuchen ist gängig – und verspricht hohe Rabatte. Wer bei diesem Ersparnis zu knausrig für eine Reiserücktrittsversicherung ist, hat später das Nachsehen. Denn keiner weiß, was wirklich in sechs, sieben Monaten noch dazwischen kommt: Krankheiten, Schwangerschaften, Todesfälle im Familienkreis. Wer in solchen Fällen keine Reise antreten und seinen Buchungspreis zurück erstattet haben möchte, dem hilft eine Reiserücktrittsversicherung. Diese ist deutlich günstiger als die Stornierungsgebühren, zahlt jedoch nur bei den vertraglich vereinbarten Gründen. Quelle: AP
Die Sicherheitslage beachtenWeiße Strände, Regenwälder, alte Mayaruinen – Mexiko gilt als Traumreiseland. Dabei gilt der lateinamerikanische Staat als mittel- bis sehr gefährlich. Drogenkriege, Korruption und Menschenhandel sorgen für diese Einstufung durch die Unternehmensberatung „Control Risks“, die sich auf Risikomanagement spezialisiert hat. Auf ihrer Website bietet sie Karten an, die die Sicherheitslage in verschiedenen Ländern vergleicht.  Europa gilt als vergleichsweise sicher, mittelgefährlich ist es nur in Süditalien, Griechenland, Kroatien, im Kosovo, Nordirland und in Teilen der Osttürkei. Quelle: dpa
Daten-Roaming deckelnWer mit seinem Smartphone ins Ausland reist sollte seine Daten-Roaming-Einstellung ausgeschaltet haben. Denn zahlreiche Apps wählen sich immer wieder automatisch ins Internet ein, um sich zu aktualisieren - und das zu hohen Preisen. Innerhalb der EU gilt eine teure Roaming-Obergrenze von derzeit 70 Cent pro Megabyte, die ab Juli diesen Jahres auf 45 Cent abgesenkt wird. Ab Juli 2014 sind es nur noch 20 Cent. Wer Internet benötigt, sollte das Daten-Roaming nur bedarfsweise anschalten – und sich im Vorfeld bei seinem Anbieter über Preise und Kostendeckel informieren. Grundsätzlich gilt ein Daten-Roaming Kostendeckel von 50 Euro (mit Mehrwertsteuer 59,90 Euro). allerdings kann man bei seinem Anbieter einen niedrigeren Kostendeckel einrichten lassen (etwa nur von 20 Euro= oder günstige Auslandssurftarife hinzubuchen. Quelle: dapd
WLAN-Netze mit Vorsicht genießenWer im Urlaub Internet braucht kann sich auch per Smartphone oder Laptop in WLAN-Hotspots einwählen. Auf Windows-Computern sollte man dies jedoch von Nutzerprofilen ohne Administratorenrechte aus machen, um sich vor Missbrauch zu schützen.  Telefone, Tablets und Notebooks lassen sich zudem zusätzlich durch Passwörter schützen. Sensible Daten sollten vor der Reise gelöscht oder verschlüsselt werden. Wer seine Daten schützen will kann sich auch einen sogenannten VPN-Tunnel bauen, wobei VPN für Virtual Private Network steht. Anbieter, wie „Hotspot Shield“ stellen dabei eine Verbindung zu verschlüsselten VPN-Servern in den USA her, über die der Nutzer ins „eigentliche“ Internet gelangt. Quelle: AP
Das Impressum des Reiseveranstalters studierenGünstige Reiseportale gibt es viele - doch nur wenige sind auch tatsächlich seriös. Bei besonders günstigen Reiseangeboten lohnt sich der Blick ins Impressum, um zu prüfen wer dahinter steht. Sitzt die Reisegesellschaft im Ausland, müssen Bucher zudem beachten, dass beim Vertragsabschluss kein deutsches Recht gilt. Quelle: dpa

Dasselbe gilt bei der Buchung vor Ort. Bei der Option „voller Tank bei Abholung, leerer Tank bei Rückgabe“ zahlen Mieter oft mehr als nötig. Auf den ersten Blick sparen Kunden dadurch Kosten. Das Problem ist bloß: Niemand will riskieren, den Tank so leerzufahren, dass er kurz vor dem Ziel liegenbleibt. Deshalb ist der Vermieter meist im Vorteil. Er bekommt den Resttank vom Mieter geschenkt und muss weniger auffüllen.

Mehrfach verwertet

In Ländern wie Vietnam wird daraus sogar ein richtiges Zweitgeschäft. Dort werden reihenweise Mopeds an Touristen vermietet. In der Regel ist der Tank zu Beginn leer. Hat der Urlauber die ersten Meter auf dem Motorroller unfallfrei hinter sich gebracht, muss als erstes eine Tankstelle angesteuert werden. Oft bleibt am Ende Benzin übrig, denn die Roller verbrauchen wenig. Geschäftige Vermieter pumpen das übrige Benzin dann aus dem Tank ab und verkaufen es in Plastikflaschen weiter.

In Arbeit
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Solche Machenschaften sind zwar in europäischen  Mietwagenhochburgen die Ausnahme. Dennoch versuchen sich Vermieter mit der „voll/leer“-Regel und ihrem vermeintlichen Preisvorteil in den Vergleichsportalen im Internet auf die ersten Plätze zu mogeln. Verbraucherschützer raten Kunden daher, die „voll/voll“-Regel zu wählen, da diese kostenneutral und für beide Seiten fair sei.   

Um dem Tank-Schreck im Urlaub zu entgehen, empfehlen Experten Vergleichsportale mit entsprechenden Filteroptionen. Hier können Kunden nicht nur nach bestimmten Versicherungsbedingungen suchen, sondern auch die Betankung individuell wählen.

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