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PKV-Zusatzpolicen Die besten Zusatzversicherungen für Kassenpatienten

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Zusatzpolicen zahlen, wo die GKV aufhört

Softfair hat die Tarife für Zusatzleistungen im Krankenhaus nach acht Kriterien bewertet (Die Tabellen gibt es hier als Download). Zu den wichtigsten Kriterien gehören:

  • Arzthonorare: Ärzte rechnen private Leistungen nach der Gebührenordnung für die PKV ab. Standard ist der 2,3-fache Gebührensatz. Wenn der Arzt dies schriftlich begründet, kann er auch den 3,5-fachen Gebührensatz abrechnen, beispielsweise für aufwendige Operationen. Eine Krankenhauspolice sollte bis zum Höchstsatz Kosten erstatten. Teure Spezialisten rechnen teilweise über dem Höchstsatz ab. Dafür müssen sie mit dem Patienten eine Honorarvereinbarung abschließen und auf den höheren Gebührensatz hinweisen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann auch Rechnungen über dem Höchstsatz absichern. Die Zusatzpolicen mit der Höchstwertung fünf Sterne erstatten auch Kosten, die über dem Höchstsatz liegen.
  • Freie Krankenhauswahl: Kassenpatienten werden in der Regel in das nächste Krankenhaus mit entsprechender Abteilung überwiesen. Nicht immer ist das auch das beste auf seinem Fachgebiet. Versicherte sollten daher darauf achten, dass sie sich ihr Klinikum selbst aussuchen können. Wer auch bei kurzen Aufenthalten im Krankenhaus wie ein Privatpatient behandelt werden will, sollte ins Kleingedruckte schauen. Nicht alle Tarife decken auch ambulante Behandlungen im Hospital ab. Bei den Tarifen S2 von Inter und KlinikTop1 von Deutscher Ring sind sie inklusive.

Die GKV zahlt zum medizinisch notwendigen Zahnersatz einen Festzuschuss. Was medizinisch notwendig ist, steht in einem Zuschusskatalog mit etwa 50 verschiedenen Musterfällen. Der Zuschuss deckt 50 Prozent der Kosten dieses Musterfalls ab. Nicht abgedeckt von der GKV ist beispielsweise die Keramikabdeckung einer Krone. Ebenfalls außen vor bleibt der Teil eines Zahnimplantats, das im Kiefer steckt. Für den Zahnersatz im Implantat zahlt die Kasse einen Zuschuss. Den Rest zahlt der Patient.

Zusatzpolicen sind nicht für jeden geeignet

In solchen Fällen greift die private Zahnzusatzversicherung. Sie deckt Leistungen ab, für die die GKV gar nicht oder nur einen Teil zahlt. „Um den Kassenpatienten spürbar finanziell zu entlasten, sollten solche Zusatzpolicen mindestens 80 Prozent der Kosten tragen, die die gesetzliche Krankenkasse nicht zahlt“, sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten.

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    Eine hohe Kostenübernahme hat allerdings auch ihren Preis. Der Tarif Biss.80 der Halleschen etwa deckt 80 Prozent der privatärztlichen Leistung ab, kostet aber pro Monat 20,61 Euro. Im Tarif vitaZ3U der Central zahlen Versicherte dagegen nur 11,15 Euro für 70 Prozent Kostenübernahme.

    Eine Zahnzusatzpolice eignet sich nicht für jeden. Wer etwa Wert auf Kostenübernahme für Implantate legt, sollte sich vorher bei seinem Zahnarzt informieren. Nicht jeder Kiefer ist geeignet, Implantate aufzunehmen. Eine Versicherung, die für etwas zahlt, was der Versicherte ohnehin nicht in Anspruch nehmen kann, wäre überflüssig.

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