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PSI Substanz aus Berlin

Das Berliner Software-Unternehmen PSI kann sich über Auftragseingänge nicht beklagen. Der Auftragsbestand steigt um 15 Prozent, der Vorstand strebt bereits noch höhere Umsätze an.

PSI Aktienkurs

In den Kontrollzentren der Stromversorger etwa projizieren die PSI-Programme Leitungsnetze auf riesige Leinwände. Flackert eine Störungsmeldung auf, berechnet die PSI-Software Alternativrouten. Kunden sind Energiekonzerne und Bahn- und Telekomunternehmen. Zudem mehren sich Aufträge aus den Branchen Logistik und Schwerindustrie. Da der deutsche Markt gut abgedeckt ist, wächst PSI verstärkt in Osteuropa und Asien.  Im ersten Semester 2008 kam etwa ein Drittel der Ordereingänge von insgesamt 78 Millionen Euro aus dem Ausland.

Der Auftragsbestand des 1969 aus der AEG ausgegründeten Unternehmens stieg um 15 Prozent auf 98 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdiente PSI in den ersten sechs Monaten 2,7 Millionen Euro gegenüber 1,8 Millionen vor Jahresfrist. Bereinigt um inzwischen verkaufte Geschäftsaktivitäten legte der Umsatz um fünf Prozent auf 57,7 Millionen zu. Für das Gesamtjahr 2008 strebt der Vorstand 130 Millionen Euro Umsatz und gut fünf Millionen Euro Ebit an. PSI ist substanzstark. Ein Drittel der Marktkapitalisierung von 54 Millionen Euro deckt allein die Nettoliquidität ab.

PSI schiebt noch 31,5 Millionen Euro Verlustvorträge vor sich her. Der abdiskontierte Wert der Steuerersparnisse dürfte gut ein Fünftel des Börsenwerts ausmachen.

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