Rente Ein Viertel der Generation 50plus hat die Rentenplanung verpasst

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Jeder vierte der über 50-Jährigen macht sich Sorgen um seine Altersvorsorge. Offenbar kennen sich ebenso viele in Finanzdingen nicht aus.

Die 10 schlimmsten Fehler bei der Vorsorge
Schlecht informiertDie Deutschen kaufen Autos, Computer, Küchengeräte und gehen auf Reisen. Vor dem Kauf werden oft zahlreiche Testberichte gelesen. Geht es allerdings um Versicherungen und die eigene Vorsorge, sieht dies anders aus. Dabei sind ausreichende Informationen wichtig, um teure Fehlabschlüsse zu vermeiden. Quelle: Institut GenerationenBeratung IGB Quelle: Fotolia
Lückenhafte VorsorgeOft werden einzelne, wichtige Teile der Altersvorsorge vergessen. Dazu gehören: 1) individuelle Vorsorgevollmacht 2) Patientenverfügung 3) Klärung der Finanzen im Pflegefall 4) Testament Quelle: Fotolia
Die falschen Berater„Freunde, Familie und Bekannte in alle Vorsorgefragen einzubeziehen, ist wichtig und stärkt die Bindung zueinander. Doch sich allein auf ihren Rat zu verlassen, wäre fatal“, sagt Margit Winkler vom Institut GenerationenBeratung. Denn nur ausgebildete Finanzberater könnten auch in Haftung genommen werden. Sie sind verpflichtet, alle besprochenen Versicherungen und Vorsorgeprodukte zu dokumentieren. Quelle: Fotolia
Vorsorge ist nicht gleich VorsorgeJeder sollte seine Altersvorsorge an seine eigenen Bedürfnisse anpassen, pauschale Tipps von Beratern oder Freunden taugen in der Regel wenig. Je nach Familiensituation können andere Versicherung und Vorsorgeleistungen wichtig sein. „Vor allem in Patchwork-Situationen oder bei angeheirateten Ehepartnern gelten andere Spielregeln in der Vorsorge", sagt Winkler. Quelle: Fotolia
Schwarze Schafe Deshalb ist bei der Auswahl des Beraters Vorsicht geboten, in der Branche sind schwarze Schafe unterwegs. Geht ein Berater nicht auf die persönliche Situation ein oder preist ein bestimmtes Produkt besonders an, sollten die Kunden hellhörig werden.
Informiert ins GesprächWer Fehlern im Zuge von Falschberatung entgehen will, der muss sich vorher selber informieren. Je besser der Kunde im Beratungsgespräch selber informiert ist, desto eher kann er schlechte Berater enttarnen. Quelle: Fotolia
Vorsorge-FlickenteppichBeraterin Winkler warnt davor, zu viele Verträge bei vielen verschiedenen Beratern abzuschließen. Am Ende drohten Versicherte, den Überblick zu verlieren, besser sei eine ganzheitliche Lösung, die auf die individuelle Situation abgestimmt ist. Quelle: Fotolia

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist gut, die Zahl der Arbeitslosen niedrig. Trotzdem machen sich 27 Prozent der 50- bis 59-Jährigen Sorgen um ihr Auskommen im Ruhestand. Das geht aus einer Studie des Kreditanbieters EasyCredit hervor, die WirtschaftsWoche Online vorliegt. Für die Untersuchung wurden 1000 Personen im Alter zwischen 50 und 79 Jahren befragt. Zu dieser Altersgruppe zählen in Deutschland mehr als 29 Millionen Bundesbürger. Insgesamt haben 23 Prozent der Befragten kein gutes Gefühl mit Blick auf ihre Absicherung im Alter.

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Die repräsentative Umfrage zeigt dabei deutlichen Nachholbedarf im Umgang mit den eigenen Finanzen. 29 Prozent der Befragten gaben an, sich in Finanzangelegenheiten nicht gut auszukennen. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen ist der Anteil der in Finanzfragen Unbedarften mit 32 Prozent sogar noch höher. Dabei fehlt vielen nicht nur das nötige Wissen, sondern auch die Übersicht über ihre Finanzen.

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