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Scottish&Southern Aus Wind und Wellen

Wenn es um die Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen geht, hat der britische Versorger Scottish & Southern Energy (SSE) große Ziele.

Scottish & Southern

Wenn es um die Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen geht, hat der britische Versorger Scottish & Southern Energy (SSE) große Ziele. Bis 2010 soll der Ausstoß der schädlichen CO2-Gase halbiert werden. Damit das Wachstum nicht leidet, gibt es dafür vor allem eine Strategie: den Ausbau regenerativer Energiequellen.

Hier sind die Schotten führend. Vor wenigen Monaten übernahm SSE den irischen Windkraft-Betreiber Airtricity. Jetzt stammen mehr als 20 Prozent der gesamten jährlichen Energieproduktion von 10.500 Megawatt aus Wind und Wasser. Dieser Anteil wird steigen. Drei Milliarden Pfund fließen in den Ausbau alternativer Energien: in Solartechnik, Erdwärme, Windturbinen und Gezeitenkraftwerke. Das wichtigste Projekt ist Greater Gabbard vor der Küste Suffolks, hier entsteht der größte Windpark der Welt. Er soll 2010 ans Netz gehen.

Der hohe Anteil umweltfreundlicher Energie kommt an. Im vergangenen Geschäftsjahr (bis 31. März) erhöhte SSE die Zahl seiner Kunden um 700.000 auf 8,5 Millionen. Dass der Gewinn um 14 Prozent auf 912 Millionen Pfund (1,27 Milliarden Euro) stieg, zeigt, dass SSE gutes Geld verdient. Rund die Hälfte davon bekommen die Aktionäre. Für das abgelaufene Jahr gibt es 60 Pence je Aktie, eine Rendite von 4,1 Prozent.

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