TK, AOK und Co. Welche Krankenkassen den besten Service bieten

Welche Leistungen gesetzliche Krankenkassen bieten, weiß kaum ein Kunde genau. Wie gut und schnell ist die Beratung? Die Zeitschrift "Finanztest" hat den Service von 20 Krankenkassen untersucht.

Diesen Krankenkassen sterben die Kunden weg
Krankenkassenkarten Quelle: dpa
Steine mit Aufschriften Quelle: dpa
Schriftzug der AOK Quelle: dpa
Grafik des Dienstes für Gesellschaftspolitik Quelle: Handelsblatt
Screenshot der Internetseite der G&V BKK Quelle: Handelsblatt
Screenshot der Internetseite der BKK Phoenix Quelle: Handelsblatt
Screenshot der Internetseite der BKK Medicus Quelle: Handelsblatt

Zuschüsse für Sport, kostenlose Impfungen, Vorsorgeangebote - wissen Sie ganz genau, was Ihre Krankenkasse bietet? In den meisten Fällen hilft nachfragen, doch nach einem Test der Zeitschrift "Finanztest" führt das leider nicht bei allen Kassen auch zum Ziel. Die Auskünfte, die Mitarbeiter der Krankenversicherungen geben, sind unterschiedlich gut - und auch unterschiedlich schnell. So sollte etwa, wer auf eine zeitnahe Antwort hofft, lieber keine E-Mail versenden.

Für den Test schickte "Finanztest" Testkunden zu 20 verschiedenen Krankenkassen. Bei den Anbietern sind 80 Prozent aller Kassenmitglieder in Deutschland versichert. Die Versuchspersonen stellten Fragen zu Grippeimpfungen, Diabetes oder allgemeinen Vorsorgeangeboten und holten hierzu Informationen per Telefon, E-Mail und vor Ort in der Geschäftsstelle ein.

Dabei zeigte sich: Nur sechs der getesteten Kassen erhielten bei Service und Beratung die Note "gut". Bei den übrigen 14 reichte es nur für ein "befriedigend". Als Testsieger ging die Techniker Krankenkasse hervor. Die AOK Niedersachsen, KKH, Knappschaft, AOK Rheinland/Hamburg und BKK Mobil Oil schafften ebenfalls das Urteil "gut".

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Sehr langsamen Service gab es per E-Mail. Im Test war ein Drittel der Mail-Anfragen auch nach 24 Stunden noch nicht beantwortet. Einige Anfragen blieben selbst nach einer Woche ohne Reaktion.

Besser lief der Service am Telefon. Mehr als 90 Prozent der Testpersonen konnte seine Kasse spätestens im zweiten Versuch erreichen. Jedoch waren hierbei die Antworten nicht immer zufriedenstellend. Die Call-Center-Mitarbeiter verpassten es laut "Finanztest" häufig, auf hilfreiche Informationen auf der Homepage der jeweiligen Kasse hinzuweisen oder die Frage an einen medizinischen Experten weiterzuleiten.

Bei der persönlichen Beratung in der Geschäftsstelle vermissten die Testkunden häufig eine ausreichende Diskretion. Demnach konnten die Gespräche von anderen Kunden mitgehört werden. Auch Patientendaten hätten zu offensichtlich dagelegen.

Der ausführliche Krankenkassen-Service-Test kann gegen Gebühr unter www.test.de heruntergeladen werden.

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