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Versicherung Neue Tarifstruktur der Kfz-Versicherer

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Und: Der von vielen Versicherern angebotene Rabattschutz taugt nur bedingt als Alternative: Er muss erstens zusätzlich gegen Aufpreis abgeschlossen werden und der Kunde kann ihn zweitens bei einem erneuten Versicherungswechsel in der Regel nicht mitnehmen, sprich: Hatte der Kunde einen Unfall, rutscht er beim neuen Versicherer trotzdem in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse. Ein klarer Nachteil also gegenüber der bisherigen Regelung.

Besonders verwirrend: Manche Versicherer machen da nicht mit. Axa und Gothaer etwa wollen erst einmal alles beim Alten belassen. Zudem gilt die Umstellung nur für Neuverträge und nicht für Bestandskunden. Konsequenz: Die Prämienlandschaft bei den Kfz-Policen wird noch unübersichtlicher als ohnehin schon.

Vertragsvergleiche unerlässlich

Umso mehr, weil die Versicherungsgesellschaften bei der Neustaffelung eine unterschiedliche Abstufung verwenden - so senken einige Anbieter den niedrigsten Beitragssatz auf 20 Prozent, andere auf 25 Prozent.

Das unbedingt notwendige Vergleichen von Vertragstarifen – besonders bei Neuabschlüssen – wird selbst beim üblichen Betrachten der 100-Prozent-Beträge alles andere als transparent oder gar einfach. Dennoch können sich vor allem zwei Gruppen von Autofahren über die neuen Rabattstaffeln freuen. "Wer seit mehreren Jahren in der SF 25 fährt, darf genauso wie einige Fahranfänger auf günstigere Beiträge hoffen. Vieles an den neuen Schadensstaffeln ist jedoch optische Kosmetik, die mehr verspricht als sie tatsächlich hält. Insgesamt wird das Prämienniveau vermutlich gleich bleiben", sagt Schütz.

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