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Weltwirtschaft Investmentlegende Marc Faber misstraut Währungssystem

Investmentlegende Marc Faber erwartet in den nächsten Jahren hohe Kaufkraftverluste der Papierwährungen und setzt deshalb auf Gold.

Gold: Die Investitionsanlage Quelle: dpa

„Papierwährungen kann man drucken und damit Probleme in die Zukunft verschieben. Damit kann man das Volk betrügen, weil die Kaufkraft der Währung ständig sinkt“, so der 63-jährige im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Das Kreditwachstum geht nur im Privatsektor zurück, die Regierungen dagegen haben es stark erhöht. Im System insgesamt steigt die Liquidität“, so Faber, der deshalb Inflationsgefahren sieht. Schließlich wollten „die amerikanischen Ökonomen, angeführt von Notenbankchef Ben Bernanke, keine Deflation. Die Fed kann ihre Bilanzsumme noch gewaltig erhöhen. Und wir wissen nicht, was da außerhalb der Bilanz gemacht wurde. Die können beliebig Geld drucken und die Staatsdefizite erhöhen.“ Seine größte Position bleibe deshalb Gold. Faber: „Ich habe keine Absicht, mein Gold je zu verkaufen. Das ist meine eiserne Reserve.“

Faber verwaltet für seine vorwiegend in Asien ansässigen Kunden 300 Millionen US-Dollar. Sein monatlicher „Gloom, Boom & Doom Report” genießt bei Anlegern auf der ganzen Welt Kultstatus.

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