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Finanzhilfen Griechische Notenbank warnt vor nachlassendem Reformeifer

Auch nach dem bevorstehenden Ende des Rettungsprogramms für Griechenland will die nationale Notenbank am Kurs des Schuldenabbaus festhalten.

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Die griechische Notenbank setzt auch auf weiter Schuldenerleichterungen seitens der Euro-Länder. Quelle: dpa

Athen Griechenlands Notenbank warnt vor einem Nachlassen im Kampf gegen die Schuldenkrise. Der jüngste Deal mit seinen Kreditgebern werde es dem Land zwar erleichtern, auf eigenen Füßen zu stehen, erklärte die Bank von Griechenland in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Längerfristig hänge die Schuldentragfähigkeit des Landes aber davon ab, dass der Reformweg beibehalten werde und es seitens der Euro-Länder weitere Schuldenerleichterungen gebe.

Die Euro-Partner hatten sich unlängst auf ein Ende des Rettungsprogramms für das Land geeinigt, das acht Jahre lang am Tropf der internationalen Geldgeber hing. Seit 2010 hat Griechenland rund 260 Milliarden Euro an Hilfen erhalten. Mitte August läuft das dritte Programm aus.

Aus Sicht der griechischen Notenbank wird die dauerhafte Rückkehr des Landes an die Anleihenmärkte den letzten Beweis liefern, dass die Krise überwunden sei. Jedes andere Ergebnis würde die Wachstumsaussichten untergraben. Die Finanzminister der Euro-Länder beschlossen im Juni eine Verlängerung der gewährten Kredite sowie eine längere Atempause von zehn Jahren bis zu ihrer Rückzahlung. Gleichzeitig erhält die Regierung in Athen aus dem letzten Programm 15 Milliarden Euro für ein Finanzpolster.

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