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Finanzsektor Greensill-Pleite: Staatsanwaltschaft lässt Wohnungen durchsuchen

Im März war die Greensill Bank wegen drohender Überschuldung geschlossen worden. Im Zuge der Ermittlungen lässt die Staatsanwaltschaft mehrere Wohnungen durchsuchen.

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Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts auf Bilanzfälschung. Quelle: dpa

Im Zuge der Ermittlungen in Zusammenhang mit der insolventen Bremer Greensill Bank hat die Staatsanwaltschaft mehrere Wohnungen durchsuchen lassen. Betroffen seien die Wohnungen von fünf Beschuldigten im niedersächsischen Umland und auch in München, sagte der Sprecher der Bremer Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Die Durchsuchungsaktionen seien bereits am Dienstag erfolgt. Details nannte der Sprecher nicht.

Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts auf Bilanzfälschung. Die Finanzaufsicht Bafin hatte die Bremer Greensill Bank Anfang März für den Kundenverkehr geschlossen. Am 16. März eröffnete das Amtsgericht Bremen auf Antrag der Bafin ein Insolvenzverfahren. Im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Bank bangen viele deutsche Kommunen um Millionenbeträge. Anders als bei Privatanlegern sind ihre Anlagen nicht durch den Einlagensicherungsfonds geschützt.

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