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Fitbit nach Börsengang Fitness-Spezialist enttäuscht Anleger

Fitness-Spezialist Fitbit hat den ersten Quartalsbericht nach seinem Börsengang Mitte Juni vorgelegt. Die Anleger sind enttäuscht – trotz glänzender Zahlen, die die Erwartungen der Analysten weit übertreffen.

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Erst Mitte Juni ist Fitbit an die Börse gegangen. Quelle: ap

San Francisco Der Fitness-Spezialist Fitbit hat die Investoren mit seinen ersten Quartalszahlen nach dem Börsengang enttäuscht. Die Aktie verlor nachbörslich mehr als 13 Prozent. Die vor allem für ihre Fitness-Bänder bekannte Firma aus San Francisco konnte zwar Umsatz und Gewinn deutlich steigert und die Erwartungen der Analysten weit übertreffen. Die Anleger störten sich jedoch daran, dass die Profitabilität nicht mit dem Wachstum Schritt hält. Ein zentraler Grund dafür war ein Sprung bei den Marketing-Ausgaben.

Die Fitness-Bänder von Fitbit messen meist Schritte und verbrauchte Kalorien und inzwischen auch den Puls, außerdem ist ein vernetzte Waage im Angebot. Trotz der neuen Konkurrenz durch die Computeruhr Apple Watch steigerte Fitbit den Absatz im Jahresvergleich von 1,7 auf knapp 4,6 Millionen Geräte. Der Umsatz sprang von 113,5 auf 400,3 Millionen Dollar hoch. Der Gewinn stieg um knapp ein Fünftel auf rund 17,7 Millionen Dollar.

Fitbit war im ersten Quartal der Marktführer im Geschäft mit vernetzten Armbändern. Laut der Analysefirma IDC kontrollierte die Firma rund ein Drittel des Geschäfts. Der chinesische Herausforderer konnte jedoch mit seinem deutlich günstigeren Modell nahezu aus dem Stand ein Viertel des Marktes erobern. Zudem sehen einige Branchenbeobachter die Zukunft in Computeruhren, die mehr Funktionen bieten.

Die Fitbit-Aktie wäre auch mit dem Kursabschlag auf rund 45 Dollar noch mehr als doppelt so teuer wie beim Börsengang Mitte Juni. Fitbit nahm damals knapp 448 Millionen Dollar ein – fast 100 Millionen mehr als ursprünglich geplant. Das Geld soll für Forschung und Entwicklung sowie mögliche Zukäufe verwendet werden.

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