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Folgen der Brexit-Entscheidung LLoyds Bank streicht 3000 Jobs

Die britische Großbank hat ihren Gewinn in den ersten sechs Monaten des Jahres verdoppelt. Dennoch will sie den angekündigten Sparkurs verschärfen – und begründet dies mit den Folgen des Brexit-Votums.

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Umgerechnet 475 Millionen Euro will die Bank einsparen. Quelle: AP

London Die britische Großbank Lloyds forciert nach dem Brexit-Votum ihren Sparkurs. 3.000 Jobs sollen zusätzlich wegfallen, weitere 200 Filialen geschlossen werden, teilte das führende Privatkundeninstitut der Insel am Donnerstag mit. Damit sollen bis Ende 2017 im schwierigen Niedrigzinsumfeld 400 Millionen Pfund (475 Millionen Euro) eingespart werden. Lloyds will so seine Gewinn- und Dividendenpläne absichern.

Das Management der Bank sprach von einer großen Unsicherheit nach dem britischen Referendum für einen EU-Austritt. Das Wirtschaftsumfeld werde schwieriger und die Nachfrage nach Krediten wahrscheinlich zurückgehen.

Für die ersten sechs Monate wies Lloyds einen Vorsteuergewinn von 2,45 Milliarden Pfund (2,91 Milliarden Euro) aus, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Damit wurden die Analystenerwartungen übertroffen.

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