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Fondsgesellschaft Deka lehnt ein Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Börse ab

Die Fondsgesellschaft Deka will Andreas Gottschling nicht im Aufsichtsrat der Deutschen Börse haben. Gottschling habe im Verwaltungsrat der Credit Suisse Verluste durch Greensill und Archegos zu verantworten.

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Hauptsitz der Deutsche Börse AG in Eschborn Quelle: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Bei der Hauptversammlung des Börsenbetreibers am Mittwoch werde Deka Investments gegen die Wahl von Gottschling stimmen. Da er im Verwaltungsrat der Credit Suisse als Chef des Risikoausschusses die hohen Verluste bei der Schweizer Bank durch Greensill und Archegos zu verantworten habe, erklärte Portfoliomanager Andreas Thomae am Montag. Gottschling wurde im Juli 2020 in das Kontrollgremium der Deutschen Börse geholt, ist aber noch nicht von der Hauptversammlung bestätigt.

Die Pleite des US-Hedgefonds Archegos Capital kostete Credit Suisse bislang mehr als vier Milliarden Franken, und auch der Zusammenbruch der britisch-australischen Gesellschaft Greensill Capital belastete die Schweizer schwer. Die Schweizer Aufsichtsbehörde Finma will die internen Systeme der Bank kontrollieren. Vor allem geht es um das Risikomanagement, für das Gottschling im Verwaltungsrat zuständig ist. Der ehemalige Deutsche-Bank- und Erste-Group-Manager ist seit 2017 im Kontrollgremium der Credit Suisse.

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