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Fondsgesellschaft Deutsche-Bank-Tochter DWS kann Geldabfluss nicht stoppen

Im dritten Quartal flossen bei der Fondsgesellschaft netto 2,7 Milliarden Euro ab. Die Margen bleiben wegen des harten Konkurrenzkampfs unter Druck.

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Deutsche Bank: DWS kann Geldabfluss nicht stoppen Quelle: Reuters

Frankfurt Die Kunden der Fondsgesellschaft DWS haben auch im dritten Quartal Geld bei der Deutschen-Bank-Tochter abgezogen. Zwischen Juni und September flossen netto 2,7 Milliarden Euro ab, wie die DWS am Mittwoch mitteilte. Dies sei vor allem durch Abflüsse im Zusammenhang mit der US-Steuerreform zurückzuführen.

Die DWS hatte bereits im ersten Halbjahr Nettoabflüsse von 12,7 Milliarden Euro verbucht und deshalb im Sommer ihr Ziel für den Mittelzufluss in diesem Jahr gekippt. 2019 und darüber hinaus erwartet sie aber weiterhin Nettomittelzuflüsse von drei bis fünf Prozent.

Den bereinigten Vorsteuergewinn konnte die DWS insbesondere dank gesunkener Kosten im dritten Quartal auf 177 Millionen Euro steigern – 18 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2018. „Wir sind mit unseren Fortschritten zufrieden, das Kostensenkungsziel für 2018 befindet sich in greifbarer Nähe“, sagte DWS-Finanzchefin Claire Peel. „Eine gute Markt- und Fondsperformance hat die Nettomittelabflüsse mehr als ausgeglichen und zu stabilen bereinigten Erträgen geführt.“

Das verwaltete Vermögen stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um fünf Milliarden auf 692 Milliarden Euro, die bereinigten Erträge stagnierten bei 574 (Q2: 576) Millionen Euro. Die Margen bleiben wegen des harten Konkurrenzkampfs und der Beliebtheit von ETFs unter Druck, die Managementgebührenmarge ging im dritten Quartal auf 30,5 (Q2: 30,7) Basispunkte zurück.

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