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Forschung Biontech startet Studie mit mRNA-Impfstoff gegen Krebs

Das Mainzer Unternehmen will die mRNA-Technologie nun auch abseits der Corona-Impfungen nutzen. An der Studie nehmen 120 Hautkrebspatienten teil.

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Ein mRNA-Impfstoff und ein Krebsmedikament werden in Kombination gegen eine Hautkrebs-Form getestet. Quelle: Reuters

Das Mainzer Biotechunternehmen treibt die Entwicklung eines möglichen Impfstoffs gegen Krebserkrankungen voran. Im Rahmen einer Phase II-Studie sei der erste Patient mit dem Wirkstoff BNT111 behandelt worden, wie Biontech mitteilte.

In der Studie mit insgesamt 120 Patienten werde die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit von BNT111 in Kombination mit Libtayo (Cemiplimab) zur Behandlung einer Form von Hautkrebs untersucht. Vier weitere Krebsimpfstoffe der Firma befänden sich in der klinischen Entwicklung.

Wie der zusammen mit Pfizer entwickelte Covid-19-Impfstoff nutzt auch das Biontech-Krebsmittel die neuartige mRNA-Technologie, die den menschlichen Zellen die Information zur Produktion von Proteinen und damit zur Bekämpfung der Krankheitserreger vermittelt.

„Unsere Vision ist es, die Stärke der körpereigenen Abwehrmechanismen gegen Krebs und Infektionskrankheiten zu nutzen“, erklärte Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci. „Wir dürfen nicht vergessen, dass Krebserkrankungen ebenfalls eine große Bedrohung für die globale Gesundheit darstellen, die sogar weitaus schlimmer ist als die derzeitige Pandemie.“

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