
In Spaniens Bankenbranche steht der nächste Zusammenschluss an: Unicaja kauft den Wettbewerber Liberbank, finanziert wird der Deal nur durch Aktien. Das teilte Unicaja am Dienstagabend mit.
Unicaja legt eine Aktie für 2,7705 Liberbank-Papiere hin. Um sich den Zukauf leisten zu können, will Unicaja Aktien für bis zu 1,08 Milliarden Euro an den Markt bringen. Unicaja wird mit 1,12 Milliarden Euro bewertet, Liberbank mit 0,81 Milliarden Euro.
Spaniens Bankensektor ist gegenwärtig von zahlreichen Konsolidierungen geprägt, getrieben von einer schwachen Wirtschaft und niedrigen Zinsen. So stehen auch CaixaBank und Bankia vor einem Zusammenschluss.
Mehr: Die Coronakrise dürfte eine Konsolidierungswelle unter Europas Banken lostreten. Daten der EZB legen nahe: Gerade deutsche Institute haben einiges nachzuholen.