Fusion vor Abschluss BASF formt neuen deutschen Ölriesen

Der Chemiekonzern BASF steht nach Handelsblatt-Informationen kurz davor, sein Energiegeschäft mit Dea zu fusionieren. Durch den Deal entstünde ein neuer deutscher Ölprimus mit einem Marktwert von etwa 14 Milliarden Euro.

BASF, Dea, Wintershall, Letter One, Öl, Gas, OMV, RWE, Eon, Mikhail Fridman Quelle: dpa

Düsseldorf, FrankfurtDer Chemiekonzern BASF steht unmittelbar davor, einen neuen deutschen Öl- und Gasriesen zu formen. Nach Informationen des Handelsblatts aus Londoner Bankenkreisen steht die angedachte Fusion der BASF-Energietochter Wintershall mit der Dea-Gruppe vor dem Abschluss.

Vor knapp zwei Wochen hatte BASF erstmals über den möglichen Zusammenschluss seiner Energiesparte mit dem in Dea gebündelten Öl- und Gasgeschäft der Investmentgesellschaft Letter One des russischen Milliardärs Mikhail Fridman informiert. Analysten schätzen den Marktwert eines Gemeinschaftsunternehmens Wintershall Dea auf mehr als 14 Milliarden Euro.

BASF dürfte an dem neuen Konzern, das mehr als 4,3 Milliarden Euro umsetzt und etwa 210 Millionen Barrel (159 Liter) Öl- und Gas pro Jahr fördert, zunächst mindestens zwei Drittel des Kapitals halten. Mittelfristig ist auch ein Börsengang denkbar. BASF könnte sich so komplett von seinem Energiegeschäft trennen.

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