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Gehaltserhöhung & mobile Arbeit Startschuss für Tarifverhandlungen bei privaten Banken

Verdi dringt bei den Tarifverhandlungen auf eine Gehaltserhöhung und eine Tarifregelung zur mobilen Arbeit. Das passt den Arbeitgebern zufolge nicht in die Zeit.

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Die Tarifverhandlungen bei den privaten und öffentlichen Instituten wie Landes- und Förderbanken finden erstmals seit den 1970er Jahren getrennt statt. Quelle: dpa

Die rund 140.000 Beschäftigten bei den privaten Banken müssen sich auf langwierige Tarifverhandlungen einstellen. Die jeweiligen Positionen von Arbeitgebern und Gewerkschaften liegen zum Auftakt der ersten Gesprächsrunde am Donnerstag weit auseinander.

„Ich rechne daher mit harten Tarifverhandlungen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck am Mittwoch. Man sei fest entschlossen, in harte Auseinandersetzungen zu gehen. Der Arbeitgeberverband, dem Häuser wie Deutsche Bank und Commerzbank angehören, wies die Forderungen als überzogen zurück. Die letzten Tarifverhandlungen vor zwei Jahren hatten sich monatelang hingezogen.

Verdi dringt auf eine Gehaltserhöhung um 4,5 Prozent und eine Tarifregelung zur mobilen Arbeit. Die Bankengewerkschaft DBV geht mit einer Lohnforderung von 4,8 Prozent in die erste Verhandlungsrunde. Banken bräuchten attraktive Gehaltspakete, um qualifiziertes Personal zu finden, das den Wandel der Branche mitgestalten könne, sagte der Verbandsratsvorsitzender des Deutschen Bankangestellten Verbandes (DBV), Wolfgang Ermann.

Beim Arbeitgeberverband AGV hieß es, die Forderungen der Arbeitnehmervertreter passten nicht in die Zeit. Banken stünden vor großen Herausforderungen, der Kostendruck sei enorm. Regelungen zu Homeoffice gehörten nicht in einen Tarifvertrag, sondern sollten von den Banken auf betrieblicher Ebene geklärt werden.

Deutsche Bank und Commerzbank stecken derzeit mitten in umfassenden Restrukturierungen und bauen zusammen genommen rund 28.000 Arbeitsplätze ab.

Die Tarifverhandlungen bei den privaten und öffentlichen Instituten wie Landes- und Förderbanken finden erstmals seit den 1970er Jahren getrennt statt. Die erste Gesprächsrunde bei den öffentlichen Instituten mit ihren rund 60.000 Mitarbeitern hatte vergangene Woche kein Ergebnis gebracht.

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