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Geldhäuser Banken in Australien vermeiden höhere Kapitalpuffer

Die australischen Geldhäuser müssen ihre Kapitalpuffer geringer ausbauen als bisher von den Behörden geplant. Ein Erfolg für die Branche.

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Die vier größten Banken Australiens haben sich gegen die Auflagen der Finanzregulierung durchgesetzt. Quelle: Reuters

Sydney Erfolg für die Bankenbranche in Australien im Kampf gegen schärfere Auflagen: Die Geldhäuser müssen ihre Kapitalpuffer nicht so deutlich ausbauen wie von der Behörden geplant. Die Finanzregulierungsbehörde erklärte am Dienstag, die Institute mussten diesen Puffer bis Anfang 2024 nur um drei Prozentpunkte statt der geplanten vier bis fünf Punkte anheben.

Das ursprüngliche Vorhaben wäre für die Institute zu belastend gewesen, hieß es zur Begründung. Nun werde man sich aber andere Maßnahmen überlegen, um die Ziele der Ursprungsidee zu erreichen. Die Bemühungen in Australien sind Teil der weltweiten Anstrengungen, Geldhäuser besser gegen die Auswirkungen einer erneuten Finanzkrise aufzustellen.

Die vier größten Banken in Australien hatten argumentiert, das Ziel von vier bis fünf Prozent wäre schwer zu erreichen und bringe zu hohe Kosten mit sich. Das würde auf die Gewinne drücken und zu steigenden Zinsen für die Kunden führen.

Mehr: Australischer Bankenskandal – Eine Kommission der australischen Regierung urteilt harsch über die eigene Finanzbranche. Das trifft auch die Allianz. Der Dax-Konzern gibt sich kleinlaut.

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