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Geldhäuser Deutsche Bank macht Fortschritte bei Postbank-Integration

Die Zahl der Postbank-Filialen und der Mitarbeiter ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Commerzbank-Fusion könnte die Integration verlangsamen.

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Die Deutsche Postbank AG ist 2018 mit dem Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank zusammengelegt worden. Quelle: dpa

Frankfurt Die Deutsche Bank hat bei der Integration der Postbank im vergangenen Jahr Fortschritte gemacht. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht der DB Privat- und Firmenkundenbank (DB PFK) hervorgeht, sank die Zahl der Filialen um zehn Prozent auf gut 1400. Die Zahl der Mitarbeiter ging um drei Prozent auf rund 28.200 zurück.

Die DB PFK entstand im Mai 2018 infolge der rechtlichen Zusammenlegung der Deutschen Postbank AG (Bonn) mit dem Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank. Der Gewinn vor Steuern betrug 1,1 Milliarden Euro. Für 2019 rechnet der für das Geschäftsfeld zuständige Deutsche-Bank-Vorstand Frank Strauß mit einem „moderat höheren Ergebnis vor Steuern“.

Um dieses Ziel zu erreichen, müsste die Integration der Postbank in den Gesamtkonzern aber wohl weiter planmäßig laufen, da Belastungsfaktoren wie die niedrigen Zinsen blieben. Ob das gelingt ist offen – wegen der möglichen Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank, an der sich derzeit die Gemüter erhitzen.

Die Gewerkschaften haben damit gedroht, die Verhandlungen zur Integration der Postbank in die Deutsche Bank zu stoppen. Diese hat die Postbank 2018 zwar rechtlich voll in den Gesamtkonzern integriert, doch die Zusammenlegung der Geschäftsbereiche dauert an. Ab diesem Donnerstag wollten die Mitarbeiter der beiden Institute an jedem Arbeitstag in einer anderen Stadt mit Warnstreiks ihrem Ärger Luft machen.

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