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Geldhaus Deutsche Bank dampft Geschäft in Portugal ein

Das Frankfurter Geldinstitut hat das Portugal-Geschäft planmäßig offiziell veräußert. Zum Kaufpreis machen weder Deutsche Bank noch der Käufer Angaben.

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Das Geldhaus hat den Verkauf an eine spanische Regionalbank abgeschlossen. Quelle: AP

Frankfurt Die Deutsche Bank hat sich planmäßig aus ihrem Geschäft mit Privat- und Firmenkunden in Portugal zurückgezogen. Am Wochenende habe das Geldhaus den Verkauf an die spanische Regionalbank Abanca abgeschlossen, teilte das Institut am Dienstag in Frankfurt mit. Damit seien rund 3 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen, 1 Milliarde Euro an Einlagen und 3 Milliarden Euro an Krediten an Abanca übergegangen. Zudem übernehme die Bank 330 Vollzeitstellen. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Die Deutsche Bank hatte den Verkauf der Geschäfte in Portugal an Abanca im März 2018 angekündigt, um den Konzern zu verschlanken und Stellen abzubauen. Mit der Unternehmens- und Investmentbank bleibe man aber in dem Land aktiv, um Firmen, Geldhäuser und Behörden zu betreuen, wie das Geldhaus betonte. Ferner blieben das Privat- und Firmenkundengeschäft in Belgien, Italien, Spanien und Indien sowie der Heimatmarkt Deutschland das Kerngeschäft.

Mehr: Der Vize-Chef der Deutschen Bank äußert sich zu Ermittlungen im Cum-Ex-Skandal.

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