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Geldhaus Gewinn der niederländischen ING sinkt – Aktionäre sollen Dividende erhalten

Die ING verdient im vierten Quartal deutlich weniger, aber mehr als von Analysten prognostiziert. Die Bank stellt Aktionären auch einen Nachschlag bei der Dividende in Aussicht.

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Gewinnrückgang im vierten Quartal. Quelle: dpa

Der Gewinn der größten niederländischen Bank ING ist im vierten Quartal 2020 weniger stark gesunken als befürchtet. Das Vorsteuerergebnis fiel auf 1,05 Milliarden Euro nach 1,34 Milliarden im Vorjahresquartal, wie ING am Freitag mitteilte. Das war allerdings deutlich mehr als von Refinitiv befragte Analysten erwartet hatten, die mit einem Vorsteuergewinn von 649 Millionen gerechnet hatten.

„Die Nachfrage nach Krediten aus der Wirtschaft und von Verbrauchern ist gesunken, da die wirtschaftliche Aktivität zurückgegangen und die Unsicherheit gestiegen ist“, sagte ING-Chef Stephen van Rijswijk. Allerdings hätten mehr Kunden zu Anlageprodukten der Bank gegriffen, so dass die Provisionen gestiegen seien.

Die Rückstellungen für faule Kredite fielen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 51 Prozent auf 208 Millionen Euro. Ende 2019 hatte ING einige größere Unternehmenskredite abschreiben müssen.

Die Anteilseigner sollen sich zunächst mit einer Dividende von 12 Cent je Aktie begnügen, da die Europäische Zentralbank (EZB) die Gewinnausschüttungen der Branche wegen der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie begrenzt hat. Die ING-Führung stellte den Aktionären aber einen Nachschlag in Aussicht, wenn die EZB die Beschränkungen im Herbst aufhebt.

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