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Geldpolitik EZB-Direktor – Wirtschaft der Euro-Zone hat mit Gegenwind zu kämpfen

Globale Faktoren belasten die Wachstumsentwicklung der EZB. Unter anderem sind dies Protektionismus und Verwundbarkeiten in Schwellenländern.

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Der EZB-Rat sei bereit, alle seine geldpolitischen Instrumente in geeigneter Weise anzupassen, um die Inflation nachhaltig Richtung Zielmarke zu bewegen, sagte Coeure. Quelle: Reuters

Frankfurt Die Wirtschaft in der Euro-Zone hat aus Sicht von EZB-Direktor Benoit Coeure nach wie vor mit Gegenwind zu kämpfen. Zwar gebe es Anzeichen dafür, dass innerhalb des Währungsraums einige der bremsenden Ursachen abklingen würden, sagte der Franzose am Mittwoch laut Redetext in Paris. Globale Faktoren belasteten aber weiter die Wachstumsentwicklung. Coeure erwähnte dabei die Gefahr des Protektionismus und Verwundbarkeiten in den Schwellenländern. Dies drücke die Stimmung in der Wirtschaft.

Der EZB-Rat sei bereit, alle seine geldpolitischen Instrumente in geeigneter Weise anzupassen, um die Inflation nachhaltig Richtung Zielmarke zu bewegen, sagte Coeure. Die Notenbank strebt knapp unter zwei Prozent Teuerung als Idealwert für die Wirtschaft an, verfehlt diesen Wert aber seit längerem. Im April war die Rate auf 1,7 Prozent von 1,4 Prozent im März angezogen.

Die EZB hatte ursprünglich in Aussicht gestellt, ihre Schlüsselzinsen nur bis über den Sommer hinaus nicht anzuheben. Inzwischen will sie ihre Zinsen noch bis mindestens zum Jahresende nicht antasten.

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