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Geldpolitik EZB verschärft Kapitalvorschriften für die Deutsche Bank

Die EZB erhöht die Kapitalanforderungen für die Deutsche Bank. 2019 steigen die Vorgaben für das Geldhaus von 10,7 Prozent auf 11,8 Prozent.

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Das Geldinstitut muss mehr Kapital vorhalten. Quelle: dpa

Frankfurt Die Deutsche Bank muss mehr Kapital vorhalten. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhte die Kapitalanforderungen für das Geldhaus für 2019 auf 11,82 Prozent von 10,69 Prozent im vergangenen Jahr, wie die Deutsche Bank am Donnerstag mitteilte. Mit einer harten Kernkapitalquote (CET-1) von 13,55 Prozent lag die Bank zuletzt deutlich über der Mindestquote.

Die höheren Vorgaben seien allein auf das allmähliche Auslaufen von Übergangsregeln zurückzuführen, erklärte die Deutsche Bank. Nur wer die sogenannte SREP-Quote erfüllt, die für jede Bank individuell für ein Jahr festgelegt wird, unterliegt bei der Zahlung von Dividenden, Zinsen auf bestimmte Hybridpapiere und Boni keiner Beschränkung.

Während die Deutsche Bank 2019 ein dickeres Kapitalpolster vorhalten muss, lockerte die EZB die Anforderungen für die Commerzbank. Sie muss 2019 eine harte Kernkapitalquote von mindestens 10,11 Prozent vorhalten - ein Viertel Prozentpunkt weniger als 2018, wie die Commerzbank bereits Mitte Februar mitgeteilt hatte.

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