Geldpolitik Fed-Notenbankerin: Zinsschritte und Bilanzkürzung können Hand in Hand gehen

Die Fed müsse alles tun, um die Inflation unter Kontrolle zu bringen, sagt Notenbankerin Loretta Mester. Sie ziehe eine frühe Zinsanhebung vor.

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„Ich denke, wir müssen anerkennen, dass die Inflation sehr erhöht ist“, Quelle: Bloomberg

Die US-Notenbank kann aus Sicht der Fed-Präsidentin von Cleveland, Loretta Mester, gleichzeitig die Zinsen anheben und ihre durch die Anleihenkäufe aufgeblähte Bilanz verringern. „Ich habe keine Sorgen, dass das destabilisierend sein würde, und ich denke, wir müssen anerkennen, dass die Inflation sehr erhöht ist“, sagte Mester am Mittwoch in einem Gespräch mit Journalisten.

„Wir müssen das tun was wir können mit unseren beiden Politikwerkzeugen, um die Inflation unter Kontrolle zu bringen.“ Mester bekräftigte zudem frühere Aussagen, dass sie ein Vorziehen von Zinsanhebungen im ersten Halbjahr favorisiere und auch einige Zinsschritte um 50 Basispunkte erwarte.

Fed-Chef Jerome Powell hatte am Montag bekräftigt, dass die Notenbank bereits im Mai mit der Kürzung ihrer Bilanz beginnen könnte. Die US-Notenbank hatte vergangene Woche angesichts der hochschießenden Inflation die Zinswende vollzogen und den geldpolitischen Schlüsselsatz um einen Viertel Punkt auf die neue Spanne von 0,25 bis 0,50 Prozent angehoben.

Die Inflation lag nach dem bevorzugten Maß der Fed zuletzt dreimal so hoch wie das Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank.

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