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Geldpolitik Fed will wohl Regeln zum Eigenhandel von US-Banken lockern

Nach der großen Finanzkrise wurden in den USA die Regeln zum Eigenhandel von Banken verschärft. Jetzt sollen sie wieder aufgeweicht werden.

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Washington Die US-Notenbank Fed wird sich kommende Woche mit einem Vorschlag zur Erleichterung des Eigenhandels von US-Banken befassen. Wie die Zentralbank am Mittwoch mitteilte, werde es bei dem Treffen am 30. Mai um vorgeschlagene Änderungen an der so genannten „Volcker-Rule“ gehen, die als eine der zentralen Lehren aus der Finanzkrise vor zehn Jahren gilt. Damals war den Banken verboten worden, gesicherte Kundeneinlagen für riskante Handelsgeschäfte auf eigene Rechnung zu nutzen.

Beobachter gehen davon aus, dass die Fed kleinere Erleichterungen beim Eigenhandel auf den Weg bringen könnte. So könnten die Institute von der Pflicht befreit werden zu belegen, dass ihre Handelsgeschäfte erlaubt sind. Stattdessen könnte die Beweislast umgekehrt werden, so dass die Regulierungsbehörden beweisen müssten, dass ein Geschäft nicht rechtens ist.

Die „Volcker-Rule“ ist Teil einer umfangreichen Reform der US-Finanzaufsicht, die als „Dodd-Frank-Act“ bezeichnet wird. Der US-Kongress hatte in dieser Woche einige Regulierungsauflagen insbesondere für kleinere und mittlere Banken gelockert, die Einschränkungen beim Eigenhandel aber nicht angetastet.

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