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Geldpolitik Goldman Sachs sieht Chance für Fed-Zinserhöhung im März nun bei unter 50 Prozent

Die Investmentbank glaubt an eine Straffung der Geldpolitik. Dass sich die US-Notenbank dazu schon im März durchringt, erscheint nun jedoch als unwahrscheinlicher.

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Die Investmentbank erwartet zudem, dass die US-Wirtschaft für den Großteil von 2019 ein über dem Trend liegendes Wachstum verzeichnen wird. Quelle: Reuters

New York Die US-Investmentbank Goldman Sachs erwartet weiter grundsätzlich, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Zinsen im März anheben wird. Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts schon im März sei aber auf etwas unter 50 Prozent gesunken, heißt es nun.

Eine Pause im März würde wahrscheinlich mit einer volatilen Phase für die Märkte zusammenfallen, da die 90-tägige Frist für Verhandlungen vor einer weiteren Zuspitzung im Handelsstreit zwischen den USA und China zu Beginn des Monats März ende, schrieb Chefökonom Jan Hatzius in einer Notiz vom 9. Dezember.

Dennoch besteht nach wie vor eine gute Chance, dass die Fed angesichts eines positiven fiskalpolitischen Impulses und einer im neutralen Bereich verbleibenden Funds-Rate die Geldpolitik im März weiter strafft. „Wir betonen, dass es eine knappe Sache ist“, sagte Hatzius.

„Darüber hinaus basiert unsere Erwartung von keiner Straffung darauf, dass die mittlere Anzahl der 2019 Straffungen in der Dezember-Dot-Plot-Kurve von 3 auf 2 fällt. Wenn der Median stattdessen bei drei Straffungen bleibt, würde die Wahrscheinlichkeit eines Schritts im März wieder steigen.“

Insgesamt erwartet Goldman, dass die US-Wirtschaft für den Großteil von 2019 ein über dem Trend liegendes Wachstum verzeichnen wird, die Arbeitslosigkeit weiter unter der Fed-Schätzung des längerfristigen Niveaus sinkt, und die Löhne und Preise allmählich nach oben gehen werden, was bedeutet, dass die Fed weiterhin straffen wird.

„Wir glauben daher, dass der Sturm vorüber gehen wird, und dies wird die Fed-Notenbanker auf einem Normalisierungspfad halten, wenn auch auf einem gewundeneren als bisher“, schrieb Hatzius.

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