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Geldpolitik Japan zunehmend offen für weitere Lockerung der Geldpolitik

Japans Zentralbank hält ihre Geldschleusen seit längerem weit offen. Laut Insidern sind aber noch tiefere Negativzinsen eine Option.

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Japan zunehmend offen für weitere Lockerung der Geldpolitik Quelle: dpa

Bei der japanischen Notenbank wächst laut Insidern die Bereitschaft, der heimischen Wirtschaft mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik unter die Arme zu greifen. In Folge des Handelsstreits zwischen den USA und China mehrten sich die Anzeichen für eine Abschwächung der Weltkonjunktur, sagte mehrere mit den Überlegungen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Japans Notenbanker seien deshalb weniger zuversichtlich, dass die weltweite Nachfrage rasch wieder anziehen werde.

Im Notenbank-Direktorium gingen die Meinungen aber noch auseinander, ob weitere Lockerungsschritte nötig seien. Die nächste Zinssitzung ist am 18. und 19. September.

„Falls die Risiken für Japans Wirtschaft als zu hoch angesehen werden könnte die Bank von Japan womöglich handeln“, sagte einer der Insider. Zwei weitere mit den Überlegungen vertraute Personen vertraten dieselbe Auffassung. Noch tiefere Negativzinsen seien eine der Optionen. Die Währungshüter müssten dies aber womöglich mit Schritten koppeln, um die Nebenwirkungen für Banken abzumildern.

Die Zentralbank hält ihre Geldschleusen seit längerem weit offen und steuert als Ziel derzeit einen kurzfristigen Zinssatz von minus 0,1 Prozent an sowie eine Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen um die 0,0 Prozent.

Mehr: Blackrock-Manager Michael Krautzberger spricht über chancenreiche Anleihen, die Auswirkungen der EZB-Politik und den Charme von Helikoptergeld.

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