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Geldpolitik Lagarde: EZB hat bei Zinsen noch Spielraum

Die effektive Untergrenze bei den Schlüsselzinsen ist für die künftige Chefin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, noch nicht erreicht.

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Die EZB hält ihre Leitzinsen seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Quelle: AP

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat aus Sicht ihrer künftigen Präsidentin Christine Lagarde bei den Zinsen falls erforderlich noch Spielraum nach unten. Die effektive Untergrenze bei den Schlüsselzinsen sei noch nicht erreicht, teilte sie in einer Antwort auf Fragen des Wirtschafts- und Währungsausschusses (ECON) des EU-Parlaments mit, die dieser am Donnerstag veröffentlichte.

Es sei aber auch klar, dass die niedrigen Zinsen mit Folgen für die Banken und für die Finanzstabilität generell verknüpft seien.

Die EZB hält ihre Leitzinsen bereits seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Banken müssen zudem Strafzinsen zahlen, wenn sie überschüssige Gelder bei der Notenbank parken. Der Einlagensatz liegt aktuell bei minus 0,4 Prozent. Banken in Deutschland klagen schon seit langem, dass die Sätze an ihren Gewinnen nagen.

„Die EZB hat einen breitgefächerten Werkzeugkasten zur Verfügung und muss bereit stehen zu handeln“, sagte die Französin, die im November EZB-Chef Mario Draghi an der Spitze der EZB ablösen soll. Dessen Amtszeit läuft im Oktober nach acht Jahren ab.

Mehr: Die Folgen der ultralockeren EZB-Geldpolitik treiben Deutschlands Sparkassen um. Deren Präsident Helmut Schleweis sieht deshalb ein Drama näher rücken. Lesen Sie hier mehr.

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