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Geldpolitik Norwegische Notenbank senkt Leitzins auf Rekordtief

Zum ersten Mal senken die Währungshüter den Zins auf null Prozent. Grund ist der Corona-bedingte Wirtschaftseinbruch in dem rohstoffreichen Land.

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Die Notenbanker haben einen historischen Schritt getan. Quelle: Reuters

Die norwegische Zentralbank hat ihren Leitzins zum ersten Mal in ihrer Geschichte auf null Prozent gesenkt. Der Ausschuss für Geldpolitik und finanzielle Stabilität habe entschieden, den Satz von 0,25 auf null Prozent zu verringern, teilte die Bank am Donnerstag mit. Die Aktivitäten in der norwegischen Wirtschaft seien im Zuge der Corona-Krise abrupt zurückgegangen. Zudem sei der Ölpreis stark gesunken, was dazu beigetragen habe, dass sich der Kurs der norwegischen Krone abgeschwächt habe.
Der Blick auf die künftigen Entwicklungen sei deshalb ungewohnt ungewiss, hieß es. Niedrige Zinsen könnten die schwerwiegenden Folgen der Coronavirus-Pandemie auf die norwegische Wirtschaft zwar nicht verhindern, aber zumindest dazu beitragen, die Rückschläge zu dämpfen.

Bereits im März war der Leitzins in der Ölnation Norwegen in zwei Schritten von 1,5 auf 0,25 Prozent gesenkt worden.

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