Geldpolitik Notenbank in London prescht mit weiterer Zinserhöhung voran

Die Bank of England reagiert auf den rasanten Preisanstieg auf der Insel und erhöht zum zweiten Mal in Folge die Zinsen. Der Schlüsselzins liegt jetzt bei 0,5 Prozent.

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Die britischen Notenbanker hatten im Dezember als erste der großen Zentralbanken seit Beginn der Pandemie den Zins angehoben. Quelle: Reuters

Die Notenbank in London legt wenige Wochen nach der Zinswende nach. Sie erhöhte den geldpolitischen Schlüsselzins am Donnerstag um einen Viertel Punkt auf 0,5 Prozent. Von Reuters befragte Experten hatten damit gerechnet. Die Bank of England hatte im Dezember als erste der großen Zentralbanken seit Beginn der Pandemie den Zins angehoben – und zwar von 0,1 auf 0,25 Prozent.

Die Notenbank reagiert damit auf die rasanten Preisanstieg auf der Insel: Die Inflationsrate war im Dezember auf 5,4 Prozent gestiegen, den höchsten Stand seit fast drei Jahrzehnten. Ökonomen gehen davon, dass sie in den kommenden Monaten sogar über die Marke von sieben Prozent steigen und damit noch weiter über das Ziel der Notenbank von 2,0 Prozent hinausschießen dürfte.

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