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Geldpolitik Schweizer Notenbank steht weiterhin für Interventionen bereit

Der Franken ist jüngst zum Euro weiter angestiegen. Die Schweizerische Nationalbank bekräftigt ihre Bereitschaft für Interventionen.

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Der Franken hat in den vergangenen Tagen zum Euro deutlich an Wert gewonnen und am Mittwoch den höchsten Stand seit Sommer 2017 markiert: Ein Euro kostete vorübergehend 1,1170 Franken. Quelle: Reuters

Zürich Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat nach dem jüngsten Anstieg des Frankens zum Euro ihre Bereitschaft für Interventionen bekräftigt. „Der Franken bleibt hoch bewertet, die Lage am Devisenmarkt fragil“, sagte SNB-Direktoriumsmitglied Andrea Maechler am Donnerstag laut Redetext auf einer Veranstaltung. „In diesem Umfeld bleiben sowohl der Negativzins als auch unsere Bereitschaft, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren, notwendig“, sagte sie.

Der Franken hat in den vergangenen Tagen zum Euro deutlich an Wert gewonnen und am Mittwoch den höchsten Stand seit Sommer 2017 markiert: Ein Euro kostete vorübergehend 1,1170 Franken. Mitte März waren es noch knapp 1,14 Franken. Experten führten den Wertverlust der Gemeinschaftswährung auf Anzeichen für eine Konjunkturabkühlung in Europa und das Ringen um den Brexit zurück.

Der SNB ist das jedoch ein Dorn im Auge: Sie ist an einem möglichst schwachen Franken interessiert, um damit die exportorientierte Wirtschaft zu stützten.

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