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Geldpolitik Spaniens Notenbank-Chef für EZB-Inflationsziel von zwei Prozent

Pablo Hernandez de Cos hat sich für ein einfaches Inflationsziel der EZB ausgesprochen. Das schaffe „Klarheit“, so der spanische Notenbank-Chef.

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Die Euro-Wächter streben mittelfristig eine Inflationsrate von unter aber nahe zwei Prozent an. Quelle: Reuters

Spaniens Notenbank-Chef Pablo Hernandez de Cos hat sich für ein einfaches Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent ausgesprochen. Das würde „Klarheit schaffen“ in einer Zeit, „in der selbst Menschen, die an den Finanzmärkten arbeiten, verschiedene Interpretationen haben“, sagte das EZB-Ratsmitglied der „Financial Times“ in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview.

Bislang streben die Euro-Wächter mittelfristig eine Inflationsrate von unter aber nahe zwei Prozent an. Dies erachten sie als optimales Niveau für die Wirtschaft. Was aber nahe zwei Prozent genau bedeuten soll, wird offengelassen, was Raum gibt für unterschiedliche Auffassungen.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde gab unlängst den Startschuss für eine umfassende Überprüfung der Strategie der Notenbank. Im deren Zentrum steht das seit 2003 gültige Inflationsziel, dass die EZB aber seit Jahren verfehlt.

„Ein Punktziel, ein einfaches, das von anderen Institutionen genutzt wurde – ist für mich in Ordnung,“ sagte de Cos. Notenbanken wie etwa die Federal Reserve in den USA oder die Bank von England peilen als Zielmarke für die Sicherung der Geldwertstabilität eine Teuerungsrate von zwei Prozent an.

De Cos zufolge muss die Geldpolitik dafür sorgen, dass Wirtschaftsakteure ihre Inflationserwartungen am Ziel der Notenbank ausrichten. „Man muss in der Lage sein zu übermitteln, was das Inflationsziel ist und sie müssen wissen, was es ist.“

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