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Geldpolitik US-Notenbank stützt Geldmarkt länger als geplant mit Milliardenhilfen

Bis 4. November sollen täglich mindestens 75 Milliarden Dollar in den Markt gedrückt werden können, kündigte die Fed an. Ursprünglich sollten die Operationen in der kommenden Woche enden.

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Die US-Notenbank hatte am 17. September erstmals seit der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren wieder Milliarden in den Geldmarkt gepumpt. Quelle: dpa

Die US-Notenbank Fed wird deutlich länger als geplant mit Finanzspritzen in den amerikanischen Geldmarkt eingreifen. Bis 4. November sollen täglich mindestens 75 Milliarden Dollar in den Markt gedrückt werden können, kündigte sie am Freitag an. Ursprünglich sollten die Mitte September begonnenen Operationen – bei denen sich Banken und andere Marktteilnehmer kurzfristig Geld bei der Fed leihen können – in der kommenden Woche enden.

Die US-Notenbank hatte am 17. September erstmals seit der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren wieder Milliarden in den Geldmarkt gepumpt. Dazu bestand in den vergangenen Jahren kein Anlass, da die Banken mit ausreichend Liquidität versorgt waren und sich untereinander Geld leihen konnten. Dies war nun nicht mehr der Fall, weshalb die Zinsen zeitweise über die Marke von zehn Prozent kletterten.

Die Fed hat mit ihren Eingriffe die Lage beruhigt. Einige Investoren verlangen aber nach einer dauerhaften Lösung. „Es ist noch nicht ausreichend“, sagte Analyst Shahid Ladha von BNP Paribas zu den Plänen der Notenbank. Bei ihrem nächsten geldpolitischen Treffen im November könnte die Fed einer dauerhaftere Lösung beschließen.

Mehr: Entgegen den Erwartungen ist die Arbeitslosenquote in den USA weiter gesunken. Sie ist damit so niedrig wie kaum zuvor in den vergangenen 50 Jahren.

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