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Geldpolitik US-Notenbankchef Powell hält an allmählichen Zinserhöhungen fest

Powell will am bisherigen Kurs festhalten und sich bei den Zinserhöhungen nicht hetzen lassen. Auch der Arbeitsmarkt sorge nicht für Handlungsbedarf.

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Für den Chef der US-Notenbank Fed gebe es keine Anzeichen für eine Überhitzung des Arbeitsmarkts. Quelle: AP

Boston Der Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, will am bisherigen Zinserhöhungskurs festhalten. Gründe zur Eile sieht er aber mit Blick auf den US-Arbeitsmarkt nicht. Die jüngsten Anstiege der Löhne seien zu begrüßen, sagte Powell am Dienstag auf einer Konferenz in Boston. Es gebe jedoch keine Anzeichen für eine Überhitzung des Arbeitsmarkts. Die niedrige Arbeitslosigkeit dürfte nicht zu einem derart starken Preisanstieg führen, dass aggressive geldpolitische Straffungen nötig würden.

Im Blick behalten müsse man das ungewöhnliche Nebeneinander von niedriger Arbeitslosigkeit und niedriger Inflation, das „Beleg der Tatsache ist, dass wir in außergewöhnlichen Zeiten verbleiben“, sagte der Fed-Chef. Nach gängiger ökonomischer Lehre führt eine niedrige Arbeitslosigkeit aufgrund der guten Verhandlungsposition der Arbeitnehmer tendenziell auch zu höheren Löhnen. Seit geraumer Zeit ist dieser Zusammenhang aber in den USA wie auch in anderen Industrieländern nicht mehr klar zu beobachten.

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