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Geldpolitik US-Notenbanker Rosengren sieht keine Notwendigkeit für Zinssenkung

Die Fed hatte Ende Juli ihren Leitzins um einen Viertelpunkt auf jetzt 2,00 bis 2,25 Prozent gesenkt. Für eine weitere Senkung sieht der US-Notenbanker keine Notwendigkeit.

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„Solange Konsum und Arbeitsmarkt relativ gesund sind, bin ich bei weitem nicht so besorgt“, sagte der Präsident der Boston Federal Reserve Bank. Quelle: Reuters

Der US-Notenbanker Eric Rosengren sieht trotz zunehmender Handelskonflikte und geopolitischer Sorgen keine Notwendigkeit für eine weitere Zinssenkung. „Solange Konsum und Arbeitsmarkt relativ gesund sind, bin ich bei weitem nicht so besorgt“, sagte der Präsident der Boston Federal Reserve Bank am Dienstag in Easton im US-Bundesstaat Massachusetts.

Die Fed hatte Ende Juli erstmals seit der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren ihren Leitzins um einen Viertelpunkt auf jetzt 2,00 bis 2,25 Prozent gesenkt. Damit reagierte sie auf den Handelsstreit mit China, der zusehends auf die Weltkonjunktur und die heimische Wirtschaft durchschlägt.

Die Notenbank habe mit ihrem derzeitigen Zinskorridor nur begrenzt Spielraum, um die Zinsen noch weiter zu senken, ehe sie bei Null stünden, sagte Rosengren. „Ich will diesen wertvollen Spielraum nicht aufbrauchen in einer Zeit, wenn die Preise eigentlich ganz stabil sind und der Arbeitsmarkt ziemlich gut läuft.“

Mehr: Vier namhafte Ökonomen im Dienst von Blackrock, darunter Stanley Fischer, diskutieren einen radikalen Vorschlag: Geld drucken und es direkt den Bürgern zur Verfügung stellen.

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