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Geldpolitik Westafrikanische Länder wollen Währung Franc CFA in „Eco“ umbenennen

Acht westafrikanische Länder wollen die Währung Franc CFA umbenennen. Allerdings soll die Bindung an den Euro weiter erhalten bleiben.

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Acht westafrikanische Länder und Frankreich haben sich auf eine Reform der Währung Franc CFA und deren Umbenennung in „Eco“ verständigt. Das sagte der Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, am Samstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron in Abidjan. „Dieser Samstag, 21. Dezember 2019, ist ein historischer Tag für unsere Länder und ganz Westafrika“, fügte er hinzu. Auch Macron sprach von einer „bedeutenden historischen Reform“.

Die tiefgreifende Reform betreffe die Länder der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (UEMOA), sagte Ouattara. Dies sind neben der Elfenbeinküste Benin, Burkina Faso, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo. Die Bindung an die Euro-Währung solle erhalten bleiben. Die Ex-Kolonialmacht Frankreich wird sich den Angaben zufolge aus den Gremien der gemeinsamen Währung zurückziehen.

Der Franc für die damaligen afrikanischen Kolonien war nach Ende des Zweiten Weltkriegs geschaffen worden. Nach der Unabhängigkeit der Länder wurde er zum Franc de la Communauté Financière Africaine (CFA).

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