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Geldwäsche Schweizer Aufseher rügen JP Morgan

Sorgfaltspflichten und Geldwäsche – das sind zwei Worte, die zusammen in einem Satz eher negativ anhören. Nun wurde aber die Schweizer Tochter der US-Großbank JP Morgan mit Beidem in Zusammenhang gebracht.

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Das Institut soll schwer gegen Aufsichtsrecht verstoßen haben, hieß es in einem Urteil des Schweizer Bundesverwaltungsgerichts. Quelle: Reuters

Zürich Die Schweizer Tochter der US-Großbank JP Morgan hat Gerichtsdokumenten zufolge Sorgfaltspflichten in Zusammenhang mit Geldwäsche verletzt. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma sei im Juni 2017 zum Schluss gekommen, dass das Institut schwer gegen Aufsichtsrecht verstoßen habe, hieß es in einem Urteil des Schweizer Bundesverwaltungsgerichts. Das Gericht sollte die Frage klären, ob die Entscheidung der Finma veröffentlicht werden darf. Aus formellen Gründen lehnte das Gericht eine Klärung dieser Frage ab. Die Finma wollte zu dem Fall keine Stellung nehmen.

Eine JP Morgan-Sprecherin erklärte in der Nacht auf Freitag: „Wir haben in den vergangenen Jahren unsere Maßnahmen zur Vermeidung von Geldwäsche deutlich weiter entwickelt, und wir arbeiten kontinuierlich daran, sie immer weiter zu verbessern, um sicherzustellen, dass wir die Erwartungen der Regulierer erfüllen.“

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