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Geldwäsche-Skandal EU ermittelt gegen lokale Danske-Aufsichtsbehörden

Die Danske Bank hat jahrelang gegen Geldwäsche-Regeln verstoßen. Nun wird ermittelt, ob auch die lokalen Aufsichtsbehörden EU-Recht gebrochen haben.

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EU ermittelt gegen lokale Danske-Aufsichtsbehörden Quelle: Reuters

London Im Geldwäsche-Skandal um die Danske Bank ermittelt die EU-Bankenaufsicht EBA gegen die lokalen Aufsichtsbehörden in Dänemark und Estland. Sie habe eine formelle Untersuchung darüber eingeleitet, ob die estnische Finantsinspektsioon und die dänische Finanstilsynet bei ihrem Umgang mit der dänischen Großbank EU-Recht gebrochen hätten, teilte die EBA am Dienstag mit.

Die estnische Aufsicht gab ebenfalls am Dienstag bekannt, die Danske-Niederlassung in dem baltischen Land müsse binnen acht Monaten ihre Geschäfte einstellen. Die Bank habe jahrelang gegen Geldwäsche-Regeln verstoßen.

Die estnische Filiale steht im Zentrum des Geldwäsche-Skandals um die Danske Bank. Eine interne Untersuchung des Instituts hatte ergeben, dass der größte Teil der zwischen 2007 und 2015 über diese Niederlassung geflossenen Gelder von 200 Milliarden Euro Schwarzgeld-verdächtig war. Die Deutsche Bank war jahrelang als Korrespondenzbank für die Danske Bank tätig. Laut internen Untersuchungen sind rund 150 Milliarden Euro über die Systeme der Deutschen Bank gelaufen.

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