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Geldwäsche-Vorwürfe Verwaltungschef verlässt in Bedrängnis geratene Swedbank

Das schwedische Geldhaus muss sich einen neuen Aufsichtsratschef suchen. Lars Idermark kündigte an, dass er seinen Post mit sofortiger Wirkungen aufgeben werde.

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Gegen die Bank werden Geldwäsche-Vorwürfe laut. Quelle: Reuters

Stockholm Nach in einer Fernsehreportage erhobenen Geldwäschevorwürfen und dem Rauswurf der Bankenchefin verlässt nun auch der Verwaltungsratsvorsitzende die angeschlagene Swedbank. Lars Idermark habe sich entschlossen, seinen Posten bei der Swedbank mit sofortiger Wirkung zu räumen, teilte das schwedische Geldhaus am Freitag mit.

Seine Nachfolge trete die bisherige stellvertretende Vorsitzende Ulrika Francke an. Der Verwaltungsrat hatte Swedbank-Chefin Birgitte Bonnesen im Zuge der Vorwürfe zunächst sein Vertrauen ausgesprochen, sie dann aber vor gut einer Woche entlassen. Die schwedische Behörde für Wirtschaftskriminalität hatte ihre Voruntersuchungen gegen die Swedbank zuletzt nach einer Razzia in der Bankenzentrale bei Stockholm auf den Verdacht des schweren Betrugs ausgeweitet.

Bislang hatte sie nur wegen Verdachts des unerlaubten Offenlegens von Insider-Informationen ermittelt. Der schwedische Rundfunksender SVT hatte im Februar Geldwäschevorwürfe gegen die Bank erhoben, die mit dem Skandal bei der dänischen Danske Bank in Estland zusammenhingen. Die Swedbank hat nach eigenen Angaben mehr als sieben Millionen Privat- und knapp 600.000 Firmenkunden und sieht sich als eine der führenden Banken in Schweden und im Baltikum.

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