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Gelpolitik SNB gibt weniger Geld zur Franken-Schwächung aus

Um der Aufwertung der Landeswährung entgegenzuwirken, hatte die Notenbank Milliarden eingesetzt. Nun fährt sie diese Interventionen zurück.

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Die Schweizer Währung gilt als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Quelle: imago images/Andreas Haas

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ihre Devisenmarkt-Interventionen zur Franken-Schwächung im dritten Quartal zurückgefahren. Die Notenbank setzte im Zeitraum Juli bis September 2,79 Milliarden Franken ein, um einer Aufwertung der Landeswährung entgegenzuwirken. Das geht aus den Bilanzdaten hervor, die am Freitag auf der Internetseite der Notenbank veröffentlicht wurden. Im Frühjahrsquartal waren es noch 5,44 Milliarden Franken, im dritten Quartal 2020 sogar 10,97 Milliarden.

Mit Interventionen und Negativ-Zinsen stemmt sich die SNB seit Jahren gegen eine Verteuerung der besonders in Krisenzeiten als sicherer Hafen gefragten Schweizer Währung. Zuletzt hielt sich die Notenbank mit solchen Transaktionen aber offenbar zurück. Ökonomen und Analysten spekulieren daher, dass die im Markt als Verteidigungslinie angesehene Marke von 1,05 Franken je Euro gefallen sein könnte.

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