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Geplatzte Verhandlungen Der Rettungsplan für die italienische Krisenbank Carige ist gescheitert

US-Vermögensverwalter Blackrock beteiligt sich nicht an einer Kapitalerhöhung. Jetzt muss der italienische Staat wohl mehr Geld zur Rettung aufbringen.

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Carige: Rettungsplan für die italienische Krisenbank gescheitert Quelle: Reuters

Mailand Der Rettungsplan für die angeschlagene italienische Bank Carige ist gescheitert. Die wochenlangen Verhandlungen mit dem US-Vermögensverwalter Blackrock über eine Kapitalspritze seien geplatzt, bestätigen beide Firmen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der italienische Staat einmal mehr viel Geld für die Rettung einer Bank in die Hand nehmen muss.

Blackrock sollte dem Plan zufolge rund die Hälfte einer 720 Millionen Euro schweren Kapitalerhöhung zeichnen. Der weltgrößte Vermögensverwalter hätte dadurch die Kontrolle bei Italiens zehntgrößtem Geldhaus übernommen. Unter anderem wegen zu hoher Risiken habe Blackrock von dem Plan Abstand genommen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte die Bank aus Genua zu Jahresbeginn unter Zwangsverwaltung gestellt. Zuvor war eine geplante Kapitalerhöhung am Widerstand der Familie Malacalza, des Großaktionärs der Bank, gescheitert.

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