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Geschäftsklima 2018 Britische Unternehmen erwarten Konjunkturabkühlung

Die britische Industrie stellt sich für das kommende Jahr auf eine Abschwächung des Wachstums ein. Trotz höher Produktionszahlen in vielen Branchen stehe eine Abkühlung bevor. Grund sei unter anderem die Inflation.

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Das Referendum im Sommer 2016, in dem die Briten mehrheitlich für einen Ausstieg aus der EU stimmten, läutete einen Abwärtsstrudel der britischen Industrie ein. Quelle: picture alliance / Daniel Kalker

London Die britische Industrie stellt sich auf eine Abschwächung des Wachstums zu Beginn des neuen Jahres ein. Das ergab eine Firmenumfrage des Brancheverbandes CBI, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Demnach dürfte die Produktion im ablaufenden Quartal in zahlreichen Sektoren zwar angezogen haben.

Für die bevorstehenden Monate wird aber eine Abkühlung erwartet. Die hohe Inflation schlage auf die Verbraucherausgaben durch, erläuterte CBI-Expertin Anna Leach. Dies werde sich insbesondere auf konsumnahe Unternehmen und Einzelhändler auswirken.

Im November erreichte die Inflation in Großbritannien mit 3,1 Prozent ihren höchsten Stand seit fast sechs Jahren. Angeheizt wird sie vor allem durch die schwächere Landeswährung Pfund, die nach dem Anti-EU-Referendum der Briten vom Sommer 2016 in einen Abwärtsstrudel geraten ist. Dadurch werden Importe teurer, was die Lebenshaltungskosten nach oben treibt. Der Preisauftrieb schwächt die Kaufkraft der Briten, da die Lohnentwicklung nicht mit der Inflation Schritt hält.

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