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Geschäftszahlen zum Halbjahr Corona-Folgen schlagen beim Versicherer Talanx mit 800 Millionen Euro zu Buche

Die Tochter der Hannover Rück muss einen Gewinneinbruch von 30 Prozent verkraften. Einen Ausblick auf das weitere Geschäftsjahr wagt der Versicherer nicht.

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Hohe Schäden und die Marktturbulenzen durch die Corona-Pandemie kommen den Versicherungskonzern Talanx teuer zu stehen. Quelle: dpa

Die Corona-Pandemie setzt dem Versicherer Talanx zu. Das Konzernergebnis brach im ersten Halbjahr um ein Drittel auf 325 Millionen Euro ein, wie der Mutterkonzern der Hannover Rück am Mittwoch mitteilte. Der Schaden durch Corona sei mit 824 Millionen Euro weitaus höher gewesen als die Belastung durch Naturkatastrophen, obwohl diese in der ersten Jahreshälfte auf 190 (Vorjahr: 138) Millionen Euro stiegen.

Neben der Corona-Pandemie fürchtet der Versicherer im weiteren Jahresverlauf Schäden durch die gerade erst begonnene Hurrikan-Saison sowie Belastungen durch das eingetrübte Wirtschafts- und Kapitalmarktumfeld.

„Die Lage bleibt sehr unübersichtlich und lässt weiter keinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 zu.“ Das ursprüngliche Gewinnziel von mehr als 900 bis 950 Millionen Euro hatte Talanx bereits im April gekippt. An seiner Dividendenpolitik hält der Versicherer gleichwohl fest und strebt eine Ausschüttungsquote von 35 bis 45 Prozent an. 

Die im SDax für Titel kleinerer Unternehmen notierte Talanx-Aktie hatte am Dienstag knapp drei Prozent auf 31,76 Euro zulegen können.

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