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Gesichtserkennungssoftware Facebook zahlt in den USA Millionen wegen Verletzung der Privatsphäre

Mit einer Zahlung von rund 539 Millionen Euro legt Facebook eine Sammelklage bei. Dem Konzern wurde vorgeworfen ohne Zustimmung Gesichtserkennungssoftware für Fotos verwendet zu haben.

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Jedes Mitglied der Sammelklage könne mit mindestens 345 Dollar rechnen. Quelle: AP

Der Internetkonzern Facebook legt in den USA eine Sammelklage wegen Verletzung der Privatsphäre mit einer Zahlung von 650 Millionen Dollar (539 Millionen Euro) bei. US-Bezirksrichter James Donato billigte am Freitag die Vereinbarung. Der 2015 in Illinois eingereichten Sammelklage hatten sich fast 1,6 Millionen Facebook-Nutzer angeschlossen.

Sie hatten Facebook beschuldigt, ohne ihre vorherige Zustimmung Gesichtserkennungssoftware für Fotos angewandt zu haben, die sie hochgeladen hatten. Donato sagte, Facebooks Millionenzahlung sei die bisher größte zur Beilegung eines Rechtsstreits über die Verletzung der Privatsphäre in den USA. Jedes Mitglied der Sammelklage könne mit mindestens 345 Dollar rechnen. Das sei ein großer Erfolg „im heiß umkämpften Bereich der digitalen Privatsphäre“.

Facebook teilte mit, die Einigung sei im besten Interesse „unserer Gemeinschaft und unserer Aktionäre“. Man sei froh, eine Vereinbarung getroffen zu haben, mit der der Fall abgeschlossen werden könne.

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