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Gestiegene Ausgaben Banken müssen mehr für EZB-Aufsicht zahlen

Der Brexit und der Bankenstresstest treiben die Kosten für die Aufsicht der EZB. Die erhöht deshalb die Gebühren für die Geldhäuser deutlich.

Inzwischen hat die Europäische Zentralbank die Aufsicht über 118 Geldhäuser. Quelle: dpa

FrankfurtBanken im Währungsraum müssen auch in diesem Jahr mehr für die EZB-Aufsicht zahlen. Die Europäische Zentralbank setzte die Gebühren auf 474,8 Millionen Euro fest, rund zwölf Prozent mehr als 2017, wie die Bankenwächter am Montag mitteilten. Bereits im Vorjahr war die Aufsicht rund zehn Prozent teurer geworden. Die Vorbereitungen auf den EU-Austritt Großbritanniens und die Beteiligung der EZB am Stresstest der Bankenbehörde EBA seien die Hauptgründe. Die erwarteten Gesamtausgaben für die Aufsicht lägen bei rund 500 Millionen Euro. Ein Teil davon könne durch einen Überschuss aus dem Vorjahr gedeckt werden.

Etwa 90 Prozent der Gebühren entfallen auf die großen Banken, der Rest auf die kleineren. Die EZB überwacht inzwischen 118 Geldhäuser direkt. Bei der Kontrolle kleinerer Banken haben die nationalen Aufseher den Hut auf.

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